Zitat:
Na ja, nach meiner Erfahrung berichten Radreisende schon gern darüber, wie steil es war und wie schlecht die Wegbeschaffenheit. Und zwar je steiler und je schlechter, desto genauer die Berichterstattung. Von daher hätte ich erwartet, dass die Auswertung solcher Berichte bei der Entscheidungsfindung übers Gerät helfen.

Ja klar, solche Schilderungen finden sich natürlich in den Reiseberichten. Bei 20.000km ist es kaum zu vermeiden, dass auch ein paar Streckenabschnitte dabei sind, wo ein Liegerad nicht erste Wahl ist. Mich interessiert allerdings der ungefähre Anteil dieser Abschnitte an der Gesamtstrecke.
Ist schon ein schwieriges Thema, weil wahrscheinlich niemand diese Strecke sowohl mit normalem Reiserad als auch mit Liegerad befahren hat und deshalb einen direkten Vergleich anstellen kann.
Ich war heute beim "Räderwerk" und habe mir ein paar Kandidaten von HP Velotechnik und Flux aus der Nähe angeschaut. Dass die beiden Eigentümer so eine Strecke niemals auf einem normalen Fahrrad zurücklegen würden, ist wahrscheinlich kein großes Wunder. Aber auch mich haben diese Vehikel irgendwie in ihren Bann gezogen. Wenn also tatsächlich nichts Grundlegendes gegen die Verwendung eines Liegerades spricht, so würde ich die Strecke damit angehen wollen.

Zitat:
M.E. sind aber die interessantesten Gebiete in vielen Fällen nicht auf der Panamericana, sondern eben im Inland, und dann führt es schnell mal ins hohe Gebirge. Manche Strecken sind Schotterpisten und teilweise sehr ruppig, dort wirst du mit einem Liegedreirad garantiert keine grosse Freude haben.

Mit dieser Einschränkung muss ich mich dann wohl abfinden. Probieren kann man's ja und wenn die Strecke echt nicht machbar ist, dann muss man halt umkehren. Außerdem kann man in besonders spannenden Gebieten das Rad einfach an sicherer Stelle abstellen und zu Fuß ein paar Tage unterwegs sein.

Mal ganz allgemein: Wie groß ist eigentlich der Unterschied in der "Geländegängigkeit" zwischen Liegerad, Trike und normalem Reiserad?