Das mit den Steckschutzblechen verstehe ich nicht und habe eine andere Meinung. Ich habe seit 6 Jahren am MTB entweder Shockblades oder Steckbleche aus Plastik. Für mich erfüllen sie völlig den Zweck. Halten Dreck, Staub und Matsch ab. Irgendwas aus Metall verbiegt oder es lässt sich schlecht reinigen. Ich finde Steckbleche ausreichend.
Mit dem Nabengenerator hast Du vielleicht recht, aber dieses Gefutzele mit den Steckern und Kabeln, naja, also meine Freundin hat auch so einen Nabendynamo am teuren "Citybike" und ständig ist da mit was; meist reisst irgendein Volldepp da Kabel ab, während man im Biergarten sitzt oder es gibt Kontaktprobleme. Also so ganz unproblematisch finde ich die auch nicht. In den letzten 2 Jahren hatte sie mehr Probleme mit ihrem Dynamo-Krams als ich mit meinen kleinen Cateye-Lampen.
Nun bist Du ja nicht der hartgesottene Reiseradler schlechthin, deshalb empfindest Du die Steckbleche auch als ausreichend. Falls Du Dein Reisepensum mal steigerst, wirst Du spätestens nach einer achtstündigen Regenfahrt bei 5 Grad auf unbefestigten Wegen eine andere Meinung dazu bekommen.
Ich habe ein Rad mit Batteriebeleuchtung (B+M Ixon mit Gabelhalterung) und ein Rad mit Nabendynamo. Das einzige Problem bei der Batteriebeleuchtung ist die Standzeit der Batterien. Das Kabelproblem kann ich nachvollziehen. Bei mir sind es aber eher abfallende Steckverbindungen (warum gibt es die nicht mehr geschraubt wie früher?) oder Kabelbrüche (Ermüdungsbrüche). Da sehe ich auch keinen eindeutigen Vorteil für den Nabendynamo. Das Gewicht spielt bei dabei keine Rolle. Ob ich nun 144 kg oder 145 kg Gesamtgewicht am Rollen halten muss, macht bei mir keinen Unterschied.
Gruß
Jürgen