Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut?

Posted by: Plattfuss

Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/20/10 02:08 PM

Hallo! Vielleicht kann mir einer von Euch helfen. Ich plage mich mit der Entscheidung, wie ich mein hart erarbeitetes Geld investiere.

Ich bin seit Jahren Gelegenheits-Mountainbiker. Neulich habe ich eine längere Radtour gemacht (300 km, 3 Tage) und festgestellt, dass sich mein Bock nur suboptimal fürs Fernreisen eignet, wenn man Gepäck dabeihat und einen außerdem hin und wieder der Rücken plagt. Also träume ich nun von einem Trekking/Tourenbike. Ich will noch keine Weltumrundung machen, es soll aber stabil, bequem und trotzdem einigermaßen sportlich sein. Verstellbarer Vorbau und gute Schaltung ist mir wichtig.

Zuerst glaubte ich, so mit 700 Euro müsste man doch was gescheites kriegen.

Gestern bin aber in einem Münchner Radlladen auf ein Fahrrad gestoßen, das da heisst "Diamant Ubari Deluxer 125 Platin Edition", kostet ca. 1100 Euro. Eigentlich ein bisschen über meinem finanziellen Rahmen, aber manchmal lohnt es sich ja doch. es ist ein Sondermodell und der Verkäufer war regelrecht euphorisch.

Ich habe das Modell auch im Internet gefunden (ich kaufs aber bei einem lokalen Händler): Diamant Ubari Deluxe 125 Platin Edition Sondermodell

Was meint Ihr? Alternative wäre ein güsntigeres Modell von Stevens, so um 800 Euro, aber ohne verstellbaren Vorbau, ohne Sattelfederung, etc.

Ich grübele wirklich, ob es sich lohnt.... Übersehe ich da was?

Helft mir bitte!

PS: es ist ein Sondermodell und in dem Radlladen, wo ich war, gabs nur noch eins. Also ich will keine Werbung für dieses Exemplar machen, es ist sowieso bald vom Markt. Ich bin nur nach eurer Meinung interssiert.
Posted by: Mike42

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/20/10 02:35 PM

Passt die Rahmengröße, in der der Händler das Fahrrad lagernd hat überhaupt?

Verstellbarer Vorbau ist oft nicht besonders verwindungssteif und den Trend zu gefederter Sattelstütze (wenn schon dann mit Parallelogramm) und billigst-Federgabel überall finde ich persönlich auch blöd. Aber das musst du selbst entscheiden.

Wenn du eigentlich nicht so viel Geld ausgeben willst würde die Shinamo Deore (ohne XT) Gruppe auch voll und ganz reichen. Mit der sollte es auch Räder um die 700€ geben.
Posted by: Plattfuss

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/20/10 02:44 PM

In Antwort auf: Mike42
Passt die Rahmengröße, in der der Händler das Fahrrad lagernd hat überhaupt?
Verstellbarer Vorbau ist oft nicht besonders verwindungssteif und den Trend zu gefederter Sattelstütze (wenn schon dann mit Parallelogramm) und billigst-Federgabel überall finde ich persönlich auch blöd. Aber das musst du selbst entscheiden.
Wenn du eigentlich nicht so viel Geld ausgeben willst würde die Shinamo Deore (ohne XT) Gruppe auch voll und ganz reichen. Mit der sollte es auch Räder um die 700€ geben.


Hallo, ja ich bin das Rad schon 15 m im Laden probegefahren (weil es draußen in Strömen regnete), es passte auf Anhieb. Rahmengröße 55 passt optimal. Andere Räder, die ich gestern bei meinem "Zug durch München" waren da nicht so optimal.

Nun, dass mit der gefederten Sattelstütze finde ich so schlecht nicht. Ich bin schon ein bisschen bandscheibengeschädigt und warum soll man sich da quälen!

Dass mit dem Vorbau habe ich mir noch nicht so überlegt, vielen Dank für den Hinweis! Aber bei Radtouren belastet man den Vorbau doch nicht so stark, oder? Ich kanns nicht beurteilen.

Gut, mit der Schaltung... Ne smoothe Schaltung hat schon was. fahre seit 6 Jahren XT mit dem Mountainbike und geniesse die Schaltung. Aber ob ich das auf Trekkingbike brauche? Keine Ahnung.

Vielleicht sind die 300-400 Euro Mehrkosten bei einem langlebigen Bike gut investiert?!
Posted by: Roadster

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/20/10 03:13 PM

Hallo,
ich denke auch, dass die 300-400€ mehr Geld gut investiert sind. Das Rad hat eine tolle Ausstattung. Die gefederte Sattelstütze kannst Du immer noch gegen eine bessere Austauschen. Und XT ist nunmal einfach top. Bei mir würde auch nichts anderes mehr ans Rad kommen ausser die Alfine 16 fach. Die find ich auch toll.
Wenn Du sowieso beim MTB XT hast, wirst Du es beim Tourenrad sehr vermissen, wenn´s dort nicht dran ist. (Ich spreche aus Erfahrung). Mach keine Kompromisse. Das bereut man hinterher sowieso wieder..

Viel Erfolg beim Kauf!!!
Posted by: windundwetter

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/20/10 03:17 PM

Hi,
ich würde da unbedingt empfehlen, noch einmal 15 m zu fahren. schmunzel

Das Rad finde ich nicht schlecht. Ich weiß aber nicht, was ich von einer solchen Federgabel halten soll und wie die sich mit den Jahren/km verhält. Ich würde darauf verzichten. An Deiner Stelle würde ich darauf achten, irgendwann eine vernünftige Sattelstütze wie oben schon erwähnt nachrüsten zu können. Die braucht ein bißchen Platz....

Die Ausstattung ist wie oft nicht auf einem Niveau. Das "XT" soll blenden. Die "starken" Shimano-Bremsen sind Einfach-Modelle, was nicht heisst, dass sie nicht bremsen. Aber für so viel Geld an diesem wichtigen Bautei sparen...- na, ich weiß nicht. Lampe vorne ist Technik des vergangenen Jahrtausends. Über Felgen und Speichen wird nichts gesagt.

Also mein Fazit: eher nicht. Lieber noch einen Monat sparen.

Alternativvorschlag: Radon

Musst Du mal schauen, ob die bei Euch da unten einen Stützpunkthändler haben. Die Ausstattung ist für das Geld hervorragend. Müsste man schauen, ob es Dir vom Komfort behagt - sprich: nicht zu hart ist. Ich weiß auch nicht, wie breit die mögliche Reifenbreite wäre.

Laß´ Dir Zeit. Und Dich nicht von ´nem Verkäufer wg. angebl. nie wiederkehrender Schnäppchen hetzen.

Ciao,
Rainer
Posted by: Plattfuss

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/20/10 03:32 PM

In Antwort auf: windundwetter
Hi,
ich würde da unbedingt empfehlen, noch einmal 15 m zu fahren. schmunzel

Das Rad finde ich nicht schlecht. Ich weiß aber nicht, was ich von einer solchen Federgabel halten soll und wie die sich mit den Jahren/km verhält. Ich würde darauf verzichten. An Deiner Stelle würde ich darauf achten, irgendwann eine vernünftige Sattelstütze wie oben schon erwähnt nachrüsten zu können. Die braucht ein bißchen Platz....

Die Ausstattung ist wie oft nicht auf einem Niveau. Das "XT" soll blenden. Die "starken" Shimano-Bremsen sind Einfach-Modelle, was nicht heisst, dass sie nicht bremsen. Aber für so viel Geld an diesem wichtigen Bautei sparen...- na, ich weiß nicht. Lampe vorne ist Technik des vergangenen Jahrtausends. Über Felgen und Speichen wird nichts gesagt.

Also mein Fazit: eher nicht. Lieber noch einen Monat sparen.

Alternativvorschlag: Radon



Hallo, danke für Deine Hinweise. Aber Dein Link führt zu einem Modell mit Starrgabel, oder habe ich mich da verklickt? - und eine Federgabel ist für mich ein Muss. Mag sein, dass die nach zig Jahren Probleme bringt (mein MTB hat aber nun 15.000 km runter auf Stock und Stein und an der Federgabel war nie was; mein MTB hat vor 5 Jahren 799 € gekostet).

Die Radon-Räder der Comfort-Serie (mit Federgabel) guck ich mir aber mal genauer an. Wenn es die Räder aber nicht irgendwo zum Probefahren gibt, dann scheiden sie aus. Am wichtigsten ist mir immer noch der persönliche Fahreindruck, welcher stark mit der Geometrie zusammenhängt.

Ich habe übrigens noch ein ziemlich verwarztes, halb kaputtes "Trekkingrad" von KTM im Keller stehen, das hat vor 10 Jahren 650 Mark gekostet; damals kamen gerade die Federgabeln auf und ich dachte: ich bin 25 Jahre lang ohne diesen Kram gefahren, jetzt brauche ich das auch nicht - und spar mir die Kohle! Heute sehe ich das anders .... so wie ich im Auto auch nur noch Automatik fahren will.... es geht eben um Komfort.

Aber vermutlich schlittern wir bei sowas in Grundsatz-Diskussionen. Danke jedenfalls auf Deinen Hinweis mit dem Bremsen, da werde ich noch etwas recherchieren....



Posted by: Falk

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/20/10 03:53 PM

Grundsatzdiskussion? Möglich, dass mein Einwand in diese Richtung geht. Du hast mindestens einen Gebirgsesel, der vermutlich auf 559er Laufrädern läuft. Willst Du nur, »weil das so üblich ist«, beim Reisebock auf eine andere Laufradgröße wechseln? Mir hat man das immermal einreden wollen, ich habe aber die Tauschbarkeit der Großteile als wichtiger eingeschätzt. Die Kaffeesatzleserei über den geringeren Laufwiderstand von dünnen Reifen mag bei Rennrädern tatsächlich zutreffen. Bei einem hochbelasteten Reiserad ist viel Luft zwischen Fahrbahn und Felgen eine echte Lebensversicherung für letztere.
Was war überhaupt das Problem mit Deinem Gebirgsrenner? Keine Trägeraufnahmen? Es gibt gar nicht mal so wenige Rahmen, die welche haben und bei denen Hinterbaulänge und Achsstand ausreichend sind.

Falk, SchwLAbt
Posted by: Plattfuss

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/20/10 04:18 PM

In Antwort auf: falk
Grundsatzdiskussion? Möglich, dass mein Einwand in diese Richtung geht. Du hast mindestens einen Gebirgsesel, der vermutlich auf 559er Laufrädern läuft. Willst Du nur, »weil das so üblich ist«, beim Reisebock auf eine andere Laufradgröße wechseln? Mir hat man das immermal einreden wollen, ich habe aber die Tauschbarkeit der Großteile als wichtiger eingeschätzt. Die Kaffeesatzleserei über den geringeren Laufwiderstand von dünnen Reifen mag bei Rennrädern tatsächlich zutreffen. Bei einem hochbelasteten Reiserad ist viel Luft zwischen Fahrbahn und Felgen eine echte Lebensversicherung für letztere.
Was war überhaupt das Problem mit Deinem Gebirgsrenner? Keine Trägeraufnahmen? Es gibt gar nicht mal so wenige Rahmen, die welche haben und bei denen Hinterbaulänge und Achsstand ausreichend sind.
Falk, SchwLAbt


Hi,
also 1. finde ich es tatsächlich immer umständlich, mein MTB für eine längere Tour erstmal mit Schutzblechen und Packtaschenaufnahme "aufzurödeln". Aber geschenkt. Das würd ich noch packen.
2. ist der Lenker natürlich recht tief. Ich bin neulich mal 300 km in drei Tagen gefahren (Radwege), und da merke ich nächsten Tag meinen Rücken. Bandscheibe und Wirbelsäule sind halt nicht mehr das jüngste Material. Beim Bergfahren und Singletrails braucht man natürlich diese sportliche Position, aber wenn ich 8 h aufm graden Radweg fahre ist das eher unbequem. Da möchte ich was aufrechtes, es muss aber nicht gleich ein Holland-Rad sein
3. und tatsächlich sind die Reifen, die ich draufhabe (Maxxis), zwar nicht sehr breit, rollen aber auf Asphalt und Feldwegen nicht besonders gut. Im Gelände haben die richtig Grip und sind unverwüstlich. Aber schon auf dem Radlweg an der Isar zu meiner Arbeitsstelle merke ich den Rollwiderstand. Gut, wenn ich jetzt ne Weltreise vorhätte und 30+ kg Gepack habe, bräuchte ich natürlich "viel Luft zwischen Felge und Reifen", aber bei meinen Touren reichen erstmal 2 Packtaschen voll.

Entscheidend ist aber der 2. Punkt. Bei den Reifen könnte ich mir einfach nen zweiten Satz kaufen; nen Reifenwechsel kriege ich auch in 5 Min hin, das wär die günstigere Alternative. Wenn es Mountainbikes gäbe, die eine aufrechte Sitzposition hätten, so das man entspannt auch längere Touren fahren kann, würde ich gar nicht nein sagen. Obwohl, so'n Nabendynamo etc. auch nicht schlecht ist.
Posted by: HyS

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/20/10 04:18 PM

Zitat:
Aber Dein Link führt zu einem Modell mit Starrgabel, oder habe ich mich da verklickt? - und eine Federgabel ist für mich ein Muss. Mag sein, dass die nach zig Jahren Probleme bringt (mein MTB hat aber nun 15.000 km runter auf Stock und Stein und an der Federgabel war nie was; mein MTB hat vor 5 Jahren 799 € gekostet).

Wenn du eine Federgabel willst, dann lass sie dir nicht ausreden.
Ein Rad mit Starrgabel lässt sich meist nicht sinnvoll auf Federgabel umrüsten. (Rahmengeometrie ist nicht dafür ausgelegt) Bei einem Rad mit Federgabel hast du alle Optionen: ist die Federgabel gut, dann bleibt sie, ist sie irgendwann kaputt, kannst du sie gegen eine bessere austauschen oder gegen eine Starrgabel, falls du deine Meinung ändern solltest.
Posted by: Falk

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/20/10 04:32 PM

Den unmittelbar davorstehenden Beitrag im ganzen zitieren, ist das irgendwie sinnvoll?

Ich dachte eher nicht an ständiges Umbauen, sondern an möglichst viele gegeneinander tauschbare, weil zumindest maßgleiche Teile bei mehreren Fahrzeugen im Bestand. Um so einfacher ist die Ersatzteilbschaffung und zur Not kannst du mal quertauschen.
Für eine entspanntere Sitzposition gibt es andere Lenker (ich verwende DH-Lenker) und 40°-Vorbauten. Den Gabelschaft auf das kürzestmögliche Maß zu sägen, das halte ich sowieso für einen kurzsichtigen Fehler.

Falk, SchwLAbt
Posted by: Plattfuss

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/20/10 04:58 PM

In Antwort auf: falk
Ich dachte eher nicht an ständiges Umbauen, sondern an möglichst viele gegeneinander tauschbare, weil zumindest maßgleiche Teile bei mehreren Fahrzeugen im Bestand. Um so einfacher ist die Ersatzteilbschaffung und zur Not kannst du mal quertauschen.


Was für eine "Ersatzteilbeschaffung"? Bei meinem MTB ist noch nie was kaputt gegangen, was ich hätte austauschen müssen. Teile die ich austausche sind nur Verschleissteile, V-Brakes, Schläuche etc. Um ehrlich zu sein, kann ich mir so ein Szenario nicht vorstellen, wo ich daran denken müsste.

Das Missverständnis zwischen uns ist vermutlich, dass ich nur Hobbyradler bin, der nur alle drei, vier Wochen mal richig radelt. Ne Werkstatt habe ich auch nicht.

In Antwort auf: falk
Für eine entspanntere Sitzposition gibt es andere Lenker (ich verwende DH-Lenker) und 40°-Vorbauten. Den Gabelschaft auf das kürzestmögliche Maß zu sägen, das halte ich sowieso für einen kurzsichtigen Fehler.
Falk, SchwLAbt


Andererseits möchte man im Gelände keine Federgabelstange nach oben stehen haben. Tatsächlich habe ich den Gabelschaft letztes Jahr um 4 c kürzen lassen, weil ich im Gelände so mehr Kontrolle habe.
Posted by: goflo

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/21/10 04:18 AM

Ein tiefer Lenker ist meiner Meinung nach das Beste für den Rücken. Die Stöße gehen dann nicht in Längsrichtung der Wirbelsäule und können daher gut abgefedert werden.
Natürlich muss man sich an die Haltung gewöhnen.
Für den Rücken ist es am besten, wenn die Wirbelsäule parallel zum Boden verläuft, aber so extrem musst du es ja nicht treiben.
Posted by: Plattfuss

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/21/10 04:50 AM

In Antwort auf: goflo
Ein tiefer Lenker ist meiner Meinung nach das Beste für den Rücken. Die Stöße gehen dann nicht in Längsrichtung der Wirbelsäule und können daher gut abgefedert werden.
Natürlich muss man sich an die Haltung gewöhnen.
Für den Rücken ist es am besten, wenn die Wirbelsäule parallel zum Boden verläuft, aber so extrem musst du es ja nicht treiben.


Deine Argumente mögen unter bestimmten Gegebenheiten richtig sein, allerdings sind sie pauschal und passen für mich nicht wirklich, bzw. sind irrelevant. Das Problem meiner Wirbelsäule sind nicht die Stöße, sondern die Art der Verformung der WS, die Art der Abnutzung an Wirbeln sowie die Reizung bestimmter Nervenbahnen, welche durch starke Beugung hervorgerufen wird. Dies hier ist aber kein medizinisches Forum und ich bin kein Arzt, deshalb gehe ich nicht ins Detail. Aber zur "Gewöhnung" kann ich sagen, dass ich alleine letztes Jahr fast 4000 km gefahren bin, und sich keine Gewöhnung einstellt. Bei der Beugung tritt zwar direkt keine Schädigung ein, aber die Nerven werden bei mir gereizt und an den Wirbeln bilden sich Entzündungen. Wie gesagt, bei mir war das so, ob das bei jemandem anderen so ist, sollte ein Arzt beurteilen. Da von den 4000 km aber nur ca. 1000 wirklich MTB-Trails wahren, der Rest Touren oder Weg zur Arbeit (am schönen Münchner Isarradweg ....) ist es für mich völlig unnötig, dass ich diese Meilen in gebeugter, für mich schlechter Haltung ausführe. Aus diesem Grund suche ich ein Fahrrad mit für mich entspannter Geometrie.

PS: Grundsätzlich wäre ich immer vorsichtig mit pauschalen medizinischen Ratschlägen, ohne den Patienten zu kennen.

Posted by: georg123

doppelte Lagerhaltung - 06/21/10 06:02 AM

In Antwort auf: Plattfuss
Was für eine "Ersatzteilbeschaffung"? Bei meinem MTB ist noch nie was kaputt gegangen, was ich hätte austauschen müssen. Teile die ich austausche sind nur Verschleissteile, V-Brakes, Schläuche etc.
Der Falk meinte auch solche kleinen Dinge, die Du aufgeführt hast. Aber auch dass man die Laufräder quertauschen kann, wenn beide Räder auf Nummer 559 (oder auch 622) hören.
Gegenbeispiele für doppelte Lagerhaltung wären 26- und 28"-Ersatzschläuche und ggfs Reifen, verschiedene Bremssohlen für verschiedene Räder, 7-und 9-fach Ersatzketten. Ein bisschen Vorrat hat man doch immer im Keller.

Gruss georg123
Posted by: StephanBehrendt

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/21/10 07:28 AM

In Antwort auf: goflo
Ein tiefer Lenker ist meiner Meinung nach das Beste für den Rücken. Die Stöße gehen dann nicht in Längsrichtung der Wirbelsäule und können daher gut abgefedert werden.


Blödsinn. - Woher hast du diese Weisheit?

Etwa 45 Grad abgewinkelt ist ein guter Kompromiss für Wirbelsäule und Körper, da ist sich die Fachwelt ziemlich einig.
"Waagerecht" bedeutet schließlich, dass die Wirbelsäule oberhalb des Beckens abrupt um 90 Grad gebogen wird und damit eine extreme Belastung auf den unteren Wirbeln lastet.
Posted by: Plattfuss

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/21/10 08:10 AM

In Antwort auf: StephanBehrendt
In Antwort auf: goflo
Ein tiefer Lenker ist meiner Meinung nach das Beste für den Rücken. Die Stöße gehen dann nicht in Längsrichtung der Wirbelsäule und können daher gut abgefedert werden.


Blödsinn. - Woher hast du diese Weisheit?

Etwa 45 Grad abgewinkelt ist ein guter Kompromiss für Wirbelsäule und Körper, da ist sich die Fachwelt ziemlich einig.
"Waagerecht" bedeutet schließlich, dass die Wirbelsäule oberhalb des Beckens abrupt um 90 Grad gebogen wird und damit eine extreme Belastung auf den unteren Wirbeln lastet.


Grundsätzlich sind sowieso das eigene Gefühl, eine genaue Begutachtung durch den Arzt und/oder Physiotherapeuten und evtl. eine MRT oder ein CT besser, um wirklich was zu sagen. Die o.g. Aussagen sind eher so Küchen-Weisheiten, die immer auf den letzten Seiten von tv14 oder Hörzu stehen. Nicht unbedingt wahnsinnig falsch, aber wenn man schon mal beim Arzt und/oder Physiotherapeuten war, dann sollte man eher denen vertrauen als auf Pauschalaussagen hören.
Posted by: Plattfuss

Re: doppelte Lagerhaltung - 06/21/10 08:14 AM

In Antwort auf: georg123
In Antwort auf: Plattfuss
Was für eine "Ersatzteilbeschaffung"? Bei meinem MTB ist noch nie was kaputt gegangen, was ich hätte austauschen müssen. Teile die ich austausche sind nur Verschleissteile, V-Brakes, Schläuche etc.
Der Falk meinte auch solche kleinen Dinge, die Du aufgeführt hast. Aber auch dass man die Laufräder quertauschen kann, wenn beide Räder auf Nummer 559 (oder auch 622) hören.
Gegenbeispiele für doppelte Lagerhaltung wären 26- und 28"-Ersatzschläuche und ggfs Reifen, verschiedene Bremssohlen für verschiedene Räder, 7-und 9-fach Ersatzketten. Ein bisschen Vorrat hat man doch immer im Keller.
Gruss georg123


Also Weißbier habe ich immer einen Vorrat im Keller, komm vorbei, aber Fahrradketten? Nein, ich nicht. Gut, Schläuche habe ich beide Größen ein paar rumliegen, Bremsschuhe für die V-Brakes auch, aber alles andere? Ich bein kein Bastler, und im Grunde macht mir basteln am Fahrrad auch keinen Spaß.
Posted by: Falk

Re: doppelte Lagerhaltung - 06/21/10 02:56 PM

Georg hat es recht gut beschrieben. Wenn Du alle Arbeiten fremdvergibst und auch mit dem Zustand leben kannst. dass mal beide Böcke unpässlich sind, dann musst du Dir um tauschbare Teile keine Rübe machen. Dann kauf, was Dir gefällt.

PS: Verschleißteile. Auch, wenn es heftig einzureißen scheint, nach Diphtong folgt kein Doppel-s. Gilt übrigens für alle!

Falk, SchwLAbt
Posted by: hipster

Re: doppelte Lagerhaltung - 06/21/10 03:07 PM

In Antwort auf: falk
PS: Verschleißteile. Auch, wenn es heftig einzureißen scheint, nach Diphtong folgt kein Doppel-s. Gilt übrigens für alle!


Nöö. Gilt nicht für alle. In der Schweiz kenne wir dieses Unding nicht zwinker

liebe Grüsse
Reto
Posted by: Falk

Re: doppelte Lagerhaltung - 06/21/10 03:23 PM

Aber nur, weil man unbedingt vier Sprachen in ein (mechanisches) Hackbrett drücken musste. Nur deswegen hat man die Logik auch bei Örlikon und Ütliberg verlassen. Außerdem ist diese Ausnahme (die im Zeitalter der dritten und vierten Ebene Geschichte sein sollte) bekannt und der Plattfuß ist weder Schweißer noch Schweitzer.

Falk, SchwLAbt
Posted by: windundwetter

Re: doppelte Lagerhaltung - 06/21/10 04:27 PM

In Antwort auf: falk
Georg hat es recht gut beschrieben. Wenn Du alle Arbeiten fremdvergibst und auch mit dem Zustand leben kannst. dass mal beide Böcke unpässlich sind, dann musst du Dir um tauschbare Teile keine Rübe machen. Dann kauf, was Dir gefällt.

PS: Verschleißteile. Auch, wenn es heftig einzureißen scheint, nach Diphtong folgt kein Doppel-s. Gilt übrigens für alle!

Falk, SchwLAbt


Lieber Falk,

wo wir hier grad beim Klugscheissen sind: Diphtong schreibt man Diphthong. cool

Grüße,
Rainer
Posted by: StephanBehrendt

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/21/10 04:31 PM

In Antwort auf: Plattfuss
Grundsätzlich sind sowieso das eigene Gefühl, eine genaue Begutachtung durch den Arzt und/oder Physiotherapeuten und evtl. eine MRT oder ein CT besser, um wirklich was zu sagen. Die o.g. Aussagen sind eher so Küchen-Weisheiten,

Du hast den Rechtsanwalt vergessen!
Juliane kann zwar nicht kochen, die Ergonomie am Rad erklärt sie aber auch für Hausfrauen recht verständlich.
Posted by: Plattfuss

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/21/10 04:42 PM

In Antwort auf: StephanBehrendt

Juliane kann zwar nicht kochen, die Ergonomie am Rad erklärt sie aber auch für Hausfrauen recht verständlich.


Vielen Dank.

Jede Sitzposition hat natürlich ihren Zweck. Wenn ich nen Berghang runterdüse und dabei noch über Wurzeln hoppel, dann kann ich nicht wie aufm Hollandrad sitzen.

Die Frage, an der ich mich aber störte ist: welche Sitzposition kann eine konkrete Person vertragen? Soll sie >1000 € ausgeben, wenn es nur ein bisschen im Rücken zwickt?

Darüber kann man erstmal keine Aussagen treffen, wenn man die konkrete Person nicht kennt! Ich hab nen Kumpel, der ist 2 Jahre jünger (38), der fährt ab und zu 300 km und 3000 Hm am Tag(!) mit seinem Rennrad und dem gehts dabei gut! Keine Beschwerden. Ist halt Sportskanone.

Es ist nicht so, dass ich eine sportliche Position nicht vertrage, es "zwickt" halt stark abends und am nächsten Morgen, und wenn es nicht not tut, dann hätte ich gerne ne bequemere Position.

Die pauschalen, grundsätzlichen Vor- und Nachteile der Positionen war mir halbwegs klar, aber ob jemand z.B. Probleme mit nem Rennrad kriegen würde, hängt von den individuellen Gegebenheiten ab.
Posted by: goflo

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/22/10 06:29 AM

In Antwort auf: StephanBehrendt
In Antwort auf: goflo
Ein tiefer Lenker ist meiner Meinung nach das Beste für den Rücken. Die Stöße gehen dann nicht in Längsrichtung der Wirbelsäule und können daher gut abgefedert werden.


Blödsinn. - Woher hast du diese Weisheit?

Etwa 45 Grad abgewinkelt ist ein guter Kompromiss für Wirbelsäule und Körper, da ist sich die Fachwelt ziemlich einig.
"Waagerecht" bedeutet schließlich, dass die Wirbelsäule oberhalb des Beckens abrupt um 90 Grad gebogen wird und damit eine extreme Belastung auf den unteren Wirbeln lastet.


Das ist meine Erfahrung, aber ich finde die Antwort "Blödsinn bla bla" und dann " da ist sich die Fachwelt einig" ziemlich dürftig.
Ich bin ein Teil der Fachwelt und damit ist der Beweis erbracht, dass diese sich nicht einig ist, es sei denn, alle Fachmänner wären meiner Meinung.

Wie ich in meinem Beitrag schrieb, wird der Rücken natürlich niemals waagerecht zum Boden gehalten, aber das hast du ja schon gelesen.
Posted by: goflo

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/22/10 06:30 AM

In Antwort auf: goflo
In Antwort auf: StephanBehrendt
In Antwort auf: goflo
Ein tiefer Lenker ist meiner Meinung nach das Beste für den Rücken. Die Stöße gehen dann nicht in Längsrichtung der Wirbelsäule und können daher gut abgefedert werden.


Blödsinn. - Woher hast du diese Weisheit?

Etwa 45 Grad abgewinkelt ist ein guter Kompromiss für Wirbelsäule und Körper, da ist sich die Fachwelt ziemlich einig.
"Waagerecht" bedeutet schließlich, dass die Wirbelsäule oberhalb des Beckens abrupt um 90 Grad gebogen wird und damit eine extreme Belastung auf den unteren Wirbeln lastet.


Das ist meine Erfahrung, aber ich finde die Antwort "Blödsinn bla bla" und dann " da ist sich die Fachwelt einig" ziemlich dürftig.
Ich bin ein Teil der Fachwelt und damit ist der Beweis erbracht, dass diese sich nicht einig ist, es sei denn, alle Fachmänner wären meiner Meinung.

Wie ich in meinem Beitrag schrieb, wird der Rücken natürlich niemals waagerecht zum Boden gehalten, aber das hast du ja schon gelesen, nur in deinem Zitat hast du es weg gelassen.


Posted by: Plattfuss

Re: Diamant: Ist dieses Rad wirklich gut? - 06/22/10 07:39 AM

In Antwort auf: goflo


Das ist meine Erfahrung, aber ich finde die Antwort "Blödsinn bla bla" und dann " da ist sich die Fachwelt einig" ziemlich dürftig.
Ich bin ein Teil der Fachwelt ...


Bewahre uns vor denen aus Fachwelt, die am liebsten Ferndiagnosen stellen...
Posted by: Plattfuss

Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 07:52 AM

Vielen Dank erstmal für die vielen Antworten. schmunzel Inzwischen habe ich mir's überlegt. Ich werde erstmal kein Trekkingrad kaufen, sondern eher ein "Cross-Rad", d.h. eins ohne fest angebaute Teile und Dynamo. Mit Steckschutzblechen und Steck-Lampen.

Diese ganzen Anbauteile machen so ein Rad doch recht schwer und unflexibel. Also werde ich das Zeug nur nach Bedarf anbauen.

Als Alternative überlege ich, mein "altes" aber gutes Hardtail-Mountainbike mit bequemeren Vorbau und Lenker umzurüsten. Wenn das für eine entspannte Sitzposition beiträgt, wäre ich völlig zufrieden. Dann könnte ich mit dem natürlich keine Trails mehr fahren. Statt dessen würde ich mir dann ein Fully-MTB kaufen, damit liebäugele ich eh schon immer.

Muss ich aber noch meine Haushaltskasse befragen.... Ein Autokauf steht demnächst auch noch an.... bäh
Posted by: Falk

Re: Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 08:27 AM

Vorsicht, wer zu billig kauft, kauft doppelt. Ein Laufrad mit Nabengenerator ist nicht wesentlich schwerer als eins ohne, die Speicher der Stecklampen wiegen ebenfalls etwas und sind letztlich immer dann leer, wenn Du sie brauchst, und Steckschutzbleche verdienen weder den Namensteil -schutz- noch sind sie ihr Geld wert. Die Namen sind ohnehin nur Werbegeschwurbel. Wenn es perspektivisch ein Reiserad werden soll, dann ist ein Laufrad mit Generator wirklich eine sinnvolle Investition.

Falk, SchwLAbt
Posted by: Plattfuss

Re: Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 08:45 AM

In Antwort auf: falk
Vorsicht, wer zu billig kauft, kauft doppelt.


Soweit völlig d'accord, aber ich kaufe nicht billig, sondern anders. Mein Cross-Bike, welches ich im Auge habe, kostet noch mehr als das Trekking-Bike. Meine Überlegungen basieren nicht auf Beschränkungen meines Geldbeutels.

In Antwort auf: falk
Ein Laufrad mit Nabengenerator ist nicht wesentlich schwerer als eins ohne, die Speicher der Stecklampen wiegen ebenfalls etwas und sind letztlich immer dann leer, wenn Du sie brauchst


Nun, dafür habe ich eine Palette guter Stecklampen verschiedener Größe (2 hinten, 3 vorne) schon für mein MTB. Wenn ich abends in der Stadt unterwegs bin, nehme ich den kleinsten Satz mit, der mich noch nie im Stich gelassen hat.

In Antwort auf: falk
, und Steckschutzbleche verdienen weder den Namensteil -schutz- noch sind sie ihr Geld wert. Die Namen sind ohnehin nur Werbegeschwurbel. Wenn es perspektivisch ein Reiserad werden soll, dann ist ein Laufrad mit Generator wirklich eine sinnvolle Investition.


Das mit den Steckschutzblechen verstehe ich nicht und habe eine andere Meinung. Ich habe seit 6 Jahren am MTB entweder Shockblades oder Steckbleche aus Plastik. Für mich erfüllen sie völlig den Zweck. Halten Dreck, Staub und Matsch ab. Irgendwas aus Metall verbiegt oder es lässt sich schlecht reinigen. Ich finde Steckbleche ausreichend.

Mit dem Nabengenerator hast Du vielleicht recht, aber dieses Gefutzele mit den Steckern und Kabeln, naja, also meine Freundin hat auch so einen Nabendynamo am teuren "Citybike" und ständig ist da mit was; meist reisst irgendein Volldepp da Kabel ab, während man im Biergarten sitzt oder es gibt Kontaktprobleme. Also so ganz unproblematisch finde ich die auch nicht. In den letzten 2 Jahren hatte sie mehr Probleme mit ihrem Dynamo-Krams als ich mit meinen kleinen Cateye-Lampen.
Posted by: Jojo64

Re: Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 10:13 AM

In Antwort auf: Plattfuss
Das mit den Steckschutzblechen verstehe ich nicht und habe eine andere Meinung. Ich habe seit 6 Jahren am MTB entweder Shockblades oder Steckbleche aus Plastik. Für mich erfüllen sie völlig den Zweck. Halten Dreck, Staub und Matsch ab. Irgendwas aus Metall verbiegt oder es lässt sich schlecht reinigen. Ich finde Steckbleche ausreichend.

Mit dem Nabengenerator hast Du vielleicht recht, aber dieses Gefutzele mit den Steckern und Kabeln, naja, also meine Freundin hat auch so einen Nabendynamo am teuren "Citybike" und ständig ist da mit was; meist reisst irgendein Volldepp da Kabel ab, während man im Biergarten sitzt oder es gibt Kontaktprobleme. Also so ganz unproblematisch finde ich die auch nicht. In den letzten 2 Jahren hatte sie mehr Probleme mit ihrem Dynamo-Krams als ich mit meinen kleinen Cateye-Lampen.


Nun bist Du ja nicht der hartgesottene Reiseradler schlechthin, deshalb empfindest Du die Steckbleche auch als ausreichend. Falls Du Dein Reisepensum mal steigerst, wirst Du spätestens nach einer achtstündigen Regenfahrt bei 5 Grad auf unbefestigten Wegen eine andere Meinung dazu bekommen.

Ich habe ein Rad mit Batteriebeleuchtung (B+M Ixon mit Gabelhalterung) und ein Rad mit Nabendynamo. Das einzige Problem bei der Batteriebeleuchtung ist die Standzeit der Batterien. Das Kabelproblem kann ich nachvollziehen. Bei mir sind es aber eher abfallende Steckverbindungen (warum gibt es die nicht mehr geschraubt wie früher?) oder Kabelbrüche (Ermüdungsbrüche). Da sehe ich auch keinen eindeutigen Vorteil für den Nabendynamo. Das Gewicht spielt bei dabei keine Rolle. Ob ich nun 144 kg oder 145 kg Gesamtgewicht am Rollen halten muss, macht bei mir keinen Unterschied.

Gruß
Jürgen
Posted by: StephanBehrendt

Re: Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 01:46 PM

In Antwort auf: Jojo64
Nun bist Du ja nicht der hartgesottene Reiseradler schlechthin, deshalb empfindest Du die Steckbleche auch als ausreichend. Falls Du Dein Reisepensum mal steigerst, wirst Du spätestens nach einer achtstündigen Regenfahrt

Es reichen 500m durch flüssige Kuhscheisse.
Posted by: Plattfuss

Re: Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 01:59 PM

In Antwort auf: StephanBehrendt
In Antwort auf: Jojo64
Nun bist Du ja nicht der hartgesottene Reiseradler schlechthin, deshalb empfindest Du die Steckbleche auch als ausreichend. Falls Du Dein Reisepensum mal steigerst, wirst Du spätestens nach einer achtstündigen Regenfahrt

Es reichen 500m durch flüssige Kuhscheisse.


Also als unbedarfter Laie schlage ich vor:
- Rad mal 10 min tragen oder schieben
- sich mal bei SKS umschauen, was es an Schutzblechen überhaupt gibt

Also mir reichen die.
Posted by: Jojo64

Re: Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 02:26 PM

In Antwort auf: Plattfuss
Also als unbedarfter Laie schlage ich vor:
- Rad mal 10 min tragen oder schieben
- sich mal bei SKS umschauen, was es an Schutzblechen überhaupt gibt

Also mir reichen die.


Das ist kein Thema fürs Reiseradforum. Ein vollbepackt ca. 40-50 kg schweres Reiserad trägst Du keine 10 min. umher und schieben ist gegen meine Radfahrerehre. Wofür gibt es den Rettungsring zwinker. Und auf Skipisten habe ich auch im Sommer nichts verloren.

Als Mountainbiker hast Du einen ganz anderen Ansatz zu diesem Thema. Deshalb geht Deine Wahl mit den Steckschutzblechen ganz in Ordnung. Es ist aber eine reine Schönwetterlösung oder nur für Eintagestouren tauglich, wo man Abends unter der Dusche steht und sich danach frische Wäsche aus dem Schrank holt.

Gruß
Jürgen
Posted by: Deul

Re: Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 02:34 PM

Es gibt keine Steckschutbleche, die bei 1 cm Flüssigschlamm den Rücken sauberhalten. Da kann man nur lange Schutzbleche mit Spoiler nehmen. Bei allem anderen hat man den Dreck im Genick.

Auch vorne nimmt man am besten lange Schutzbleche mit spoiler, die Halten den Dreck von den Füßen und den Kettenblättern weg. Selbst modische Kurze taugen da nicht wirklich. Wer Steckschutzbleche nimmt hat nasse Füße oder ist ein Schönwetterfahrer.

Detlef
Posted by: Plattfuss

Re: Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 02:39 PM

In Antwort auf: Jojo64
In Antwort auf: Plattfuss
Also als unbedarfter Laie schlage ich vor:
- Rad mal 10 min tragen oder schieben
- sich mal bei SKS umschauen, was es an Schutzblechen überhaupt gibt

Also mir reichen die.


Als Mountainbiker hast Du einen ganz anderen Ansatz zu diesem Thema. Deshalb geht Deine Wahl mit den Steckschutzblechen ganz in Ordnung. Es ist aber eine reine Schönwetterlösung oder nur für Eintagestouren tauglich, wo man Abends unter der Dusche steht und sich danach frische Wäsche aus dem Schrank holt.


Vielleicht sollten wir mal definieren, was wir mit Steckschutzblechen meinen. Natürlich meine ich keine Shockblades, also diese groben, breiten Teile, die man üblicherweise beim MTB-Fahren anklemmt. Die guten Steckschutzbleche, zB die Beavertrails von SKS halten Schutz und Matsch sehr wohl sehr gut ab. EIn Steckschutzblech ist ein Schutzblech aus Hartplastik, das eben nicht fest montiert ist. Wenn es zur Reifenbreite passt, warum soll man sich dann vollsauen?

Ich bin auch schon mit dem MTB über die Alpen gefahren, da hats leider auch öfter schifft und die Böden waren matschig und die Steckschutzbleche ( SKS-Schutzbleche Beavertrails ) haben da sehr ordentliche Dienste geleistet. Was ich eher bedenklich fand war, dass sich ständig Matsch und Laub zwischen Reifen und Schutzblech festgepappt hat. Ich konnte dann die Dinger abziehen, den Rotz abschüttelt und weiter gings.
Posted by: Cornelius

Re: Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 02:47 PM

Hallo,

ein paar Minuten mit festen Radschützern durch einen Dreckweg fahren und nichts geht mehr. Diese Erfahrung reicht mir einmal. Ich habe seitdem nur noch Steckschutz an meinem Reiserad.
Also ich würde gerade bei einem Reiserad nur Steckschutz empfehlen. Aber das ist meine persönliche Ansicht.

Cornelius
Posted by: Deul

Re: Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 02:54 PM

Jeder wie er mag.

Detlef
Posted by: Auberginer

Re: Ich mach's jetzt doch anders - 06/22/10 03:05 PM

Eine Kleien Anekdote:

Vor einiger zeit erwarb ich auf einem Flohmarkt günstig eine 87er Raleigh Ranndoneuse.

Die hatte sowohl Vorn als auch Hinten sehr kurze feste Schutzbleche.
allerdings waren mit Klickverbindern (wie sie bei Ortliebtaschen/Rücksäcken etc. üblich sind )Schutzblechstückchen die bis fast ganz herunter gehen drangeklickt. Diese waren nochmal mit Bindfaden nach oben abgespannt.

Fand ich eine sehr lustige Idee, wenn auch nicht unbedingt Alltagstauglich.