Die Option des Untergriffs sehe ich als aerodynamischen Vorteil. Wenn dieser nicht zur Anwendung kommt, was bleibt noch?
Für
MICH ist vor allem dich Möglichkeit, auf die Bremsgriffe zu fassen, die Hand um rund 90 Grad in jedem beliebigen Winkel halten zu können und dabei dennoch immer Brems- und Schaltbereit zu sein der wichtigste Aspekt. Gerade das Schalten an geraden Lenkern in nur einer Position hat mich immer genervt, wenn ich mal auf einem Rad mit solchem lenker unterwegs war. Auch ermüden meine Hände am Rennlenker eigentlich nie ernsthaft, obwohl ich die Position am Unterlenker z.B. nur selten nutze, meistens bei längeren Abfahrten. Außerdem finde
ich die Ästhetik eines Rennlenkers unübertroffen.
Gruß, Fundador
...die Bremsgriffvariante habe ich bei Hörnchen auch.
Bei der Schaltbereitschaft bei dieser Griffvariante bietet der Rennlenker Vorteile; muß nur die Finger nach vorne spreizen. Fährt man jedoch Oberlenker, verhält es sich andersherum.
Man muß also vorwiegend die Bremsgriffvariante nehmen, um diesen Vorteil zu haben. Hat in meinem Fall jedoch den Nachteil des Oberkörpergewichtes auf dem Bereich zwischen Daumen und Fingern - für mich nicht dauerhaft haltbar.
Bei der Bremsbereitschaft empfinde ich klare Vorteile beim "normalen" Lenker, da der Kraftschluß Fingerzug und Kontern durch Handballen
bei mir deutlich kräftiger ausfällt als der Daumen als Konter zu den Zugfingern.
Weiterhin ist der Oberkörper im Falle einer starken Bremsung aufrechter, was in Verbindung mit Handballen am Lenker der Verzögerungskraft mehr Abstützungspotential entgegegen bringt.
(Auch im Falle eines Zusammenstoßes ; ist mir auch schon passiert)
Die Ästhetik ist natürlich unstreitbar. Die Griffvarianten sind -bis auf Untergriff- bei geradem Lenker mit Hörnchen gleich möglich. Die Bremskraftphysis (Kraftschluß, Haltung) ist für mich bei geradem Lenker vorteilhafter, ebenso die Option der (besseren) Bremssysteme.
Und alles ist vor allem eins: Geschmackssache: Ist mir auch klar.
Gruß Marco