Weniger Bier, weniger Leitungswasser und weniger Cola. Diese Getränke (beim Leitungswasser unterschiedlich) sind ausschwemmend und nötigen den Körper dazu, den flüssigen Ausscheidungen Mineralien und Salze hinzuzufügen.
Nur weil immer mal wieder solche Meldungen über den Nachrichtenticker laufen, werden sie nicht besser. Das ist ein ständiges Hin und Her. Dass Kaffee (auch Cola) ganz schlecht ist beim Sport treiben, wurde auch schon oft revidiert. Ebenso hat man nach Jahrzenten endlich auch Milch als Flüssigkeitslieferant aktzepiert. Die Widersprecher möchten aber auch ihre Bücher verkaufen. Deswegen endet das Thema nie. Muss man sehr viel Wasser trinken, kommt es zu den Effekten und die Extrazufuhr einer Mineraltablette macht Sinn, garantiert aber nicht den Erfolg. Ich hatte aber selber schon ein paar mal mit Magnesiumtabletten Erfolg - mehr als 2-3mal pro Jahr kommt es aber nicht vor und meist präventiv. Im Normalfall liefert aber das Wasser - vieleicht mit Banane, Käse oder Brot - genügend Mineralstoffe. (Weißbrot ist besser als Vollkorn für diesen Zweck.)
Am besten helfen isotonische Getränke, dh. Mischungen aus Fruchtsäften und Wasser zb. Apfelschorle aus 1/3 Apfelsaft und 2/3 Wasser.
Isotonische Getränke = Kokolores.
Fruchsäfte = Warum? Die Inhaltstoffe von Obst kann man auch durch Obstessen erhalten.
Leitungswasser = reicht bei mir das ganze Jahr über und auch bei anstrengendsten Bergtouren (oft Brunnenwasser, was aber den Leitungswässern der Regionen entspricht.) Zu wenig getrunken ist immer noch die häufigste Krampfursache.
Krampfanfälliger wird man z.B. im untrainierten Zustand und bei Kälte. Hilft zwar nicht unmittelbar, aber Entspannung für folgende Tage kann ein Saunagang bewirken. Reine Wärme ist für belastete Muskulatur meist besser als eine Massage. Bei Massage entsteht zwar auch Wärme, aber zudem wird die Muskulatur weiter gefordert, was kontraproduktiv ist.