Ich habs ja mal angekündigt, daß ich mir ein Liegerad leihe und teste.
Eine Streetmachine GT habe ich heute testweise bis Montag nachmittag. Die Erfahrungen der ersten 55 km:
10 min Runden im Hof des Händlers um überhaupt ein Gefühl zu kriegen für die Maschine: Linksrum Kurven sind leichter zufahren als Rechtsrum Kurven, weis der Himmel wieso.
Dann der Heimweg 20 Km in kupiertem Gelände. Jeder Meter bergauf ist zäh, ebenes rollen wunderbar, abwärts trau ich der Sache noch nicht so ganz.
Von Zuhause aus nehme ich die kurze Trainingsrunde in Angriff.
25 km mit einem 100 HM Anstieg ca. 6% durchschnittssteigung.
Ebene Strecken rollen locker und leicht, abwärts na ja, mit dem,
Renner gings besser, aufwärts eine Katastrophe.
Zuhause stelle ich das Teil auf die Waage: 19,6 kg; satte 7 kg mehr als mein Reiserad, d.h. das Teil wiegt soviel wie mein Reiserad + Gepäck.
Kein Wunder, daß bergauf mühsam wird.
Fazit
Ebenes Rollen ist das Metier der Streetmachine
Berge sind eine Katastrophe bei dem Gewicht.
Bergab muß ich einfach noch lernen.
Fragen an die Liegeradexperten:
wie fährt man ein Liegerad bei 10 % Steigung an?
Das Fahrverhalten ist kippeliger als mein Renner, besonders wenns langsam geht, geradeauslauf beschissen, liegt vielleicht an meiner mangelnden Erfahrung?
Rundumsicht ist toll, nur nach hinten sieht man garnichts und umdrehn geht nicht, wie löst ihr das Problem?
bei kurzen heftigen Steigungen geht man mit dem Renner aus dem Sattel und drückt im Wiegetritt im großen Gang drüber, was macht man da mit einem Liegerad?
Entschuldigung für die Anfängerfragen, aber ich bin am Abend noch mit meinem Alltags"normal"rad gefahren , war einfacher.
morgen werde ich die lange Trainingsrunde (80 km ca. 800 hm in Angriff nehmen, mal sehen. Am Sonntag muß der Lieger seine Alltagstauglichkeit auf einer Radeltour mit dem Sohn beweisen.
Gruß
Theodor
P.S. werd weiter berichten