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Sehr toll war es nicht dort oben, den See konnten wir nur auf Postkarten im Shop sehen und kalt war es ziemlich. Bei der Abfahrt kam dann noch Rollsplitt dazu. Irgendwelche bescheuerten Motoradfahrer mussten sich auf der schmalen Strasse noch vorbeidrängenln, obwohl sie auch kaum schneller fahren konnten und kau Platz zum Überholen vor der nächsten Kurve hatten. Na ja, Handschuhe hatte ich natürlich auch nicht mit. Weiter unten wurde es dann wärmer und fing an zu regnen. Die weiteren Tage waren dann vom Sonnenschein geprägt.

Auf der Rückfahrt über den Splügen gab es dann Traumwetter, leider habeich mich bei der Abfahrt in einem kleinen Ort voll gepackt weil eine Tasche aus dem Lowrider gesprungen war. Ich hatte mir gerade überlegt, ob man als Radler dafür bestraft werden kann, wenn man zu schnell fährt. Die nächsten 3 Tage mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus von Thusis zugebracht. Per Zug ging es dann nach Hause.
Hier noch ein witziges Bild von 1989, wir waren mit einem Tandem und einem Kogarandonneur in Schottland. Das graue Wetter auf dem Bild war typisch für das Land, meist mit Regen verbunden. Die Beladung unseres Tandems sieht schon ein wenig abenteuerlich aus. Das ist übrigens das zweite Selbstbautandem, ist sogar noch immer fahrbereit.

Das Einzelrad ist ein Koga Travveller, ein schöner Randonneur von etwa 1986. Aber auch nur mit 52/42 Kurbel und 14-28 Ritzel ausgestattet. Wir haben uns dabei damals nichts gedacht. Auf dem Tandem hatten wir immer noch das 30iger Bergritzel von den Alpen, aber mit 42/30 musssten wir doch viele Berge hochschieben, beim Einzelrad ging das meist noch ohne.
Zum Abschluss noch ein Retrobild von einer Radtour 1994 in Dänemark mit einem Altherrenrad mit 3 Gangschaltung und einer Apfelsinenkiste vorne auf dem Gepäckträger. Zum Glück hat es nicht viel geregnet.
