Hallo Detlef,
die Sache mit den Bögen ist natürlich auch noch eine wesentliche Sache. Deshalb schaltet sich mein
Birdy geringfügig leichter als das
Hercules, da beim Birdy kaum Bögen vorhanden sind.
Ich bevorzuge halt die Verlegung unter dem Tretlager, da meiner Meinung dann die Radien der Zugführung größer sind. Außerdem gibt es nur Bögen in einer Richtung und keinen Gegenbogen an der Sattelstütze wie bei einer Verlegung oben rum.
Auch die Sache mit dem Steinschlag finde ich eher theoretisch. Klar die äußere Schicht kann da schon beschädigt werden. Innendrin ist aber dann nochmals ein dünnerer sehr widerstandsfähiger Schlauch. Daß dann ein auftreffendes scharfkantiges Steinchen die Zugführung komplett durchschlägt und dann Schmutz und Feuchtigkeit eindringt und Schwergang verursacht kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Dann wären Hydraulikbremsleitungen genauso gefährdet und daß eine Bremse wegen Steinschlages ausgefallen ist, habe ich noch nie gehört.
Viel wichtiger für Leichtgang ist außerdem, daß man sämtliche Zugführungen sowie die Seilscheibe (entgegen der Bedienungsanleitung!) fettfrei hält. Wenn nämlich das Fett verharzt ist es Essig mit Leichtgang.
Leider stand ein Auto auf meinem alten Norwid, so dass man der alten Nabe nicht mehr trauen kann. Ein Bruch im Nabenflansch bei Tempo 70 auf einer Abfahrt wäre sicher nicht lustig.
Warum willst du denn nach dem Unfall gleich die ganze Nabe verschrotten? Schick sie doch erst mal nach Kassel ein. Wenn die Nabe innen drin noch einwandfrei funzt sollte doch mit einem neuen Gehäuse und Gehäusedeckel alles wieder in Butter sein. Bei der Gelegenheit kannst du dann ja auch gleich auf externe Schaltansteuerung umrüsten lassen.