Hallo,

ich bin gerade von einer Radtour durch Bayern zurückgekommen, von Erlangen bis Donauwörth hatte ich zur Sicherheit eine Karte dabei, danach dachte ich, könnte ich die Via Claudia oder die romantische Strasse fahren, die dürfte ja wohl ausreichend ausgeschildert sein. Schilder gab es auch, manchmal zu viele, verwirrend, weil sich mehrere Wege überkreuzten, dann gab es nur kurze Hinweise auf den Radweg Nummer 2 (oder war es Nummer 1?? verwirrt ). Den Weg in die Innenstadt von Augsburg fand ich auch nur dadurch, dass ich dem Jakobs-Pilgerweg gefolgt bin, der ja hauptsächlich für Wanderer gedacht ist, weil irgendwo eine Baustelle war, der Weg für die Autos durch Umleitungen gekennzeichnet war, für Radfahrer gab es nichts. Was jetzt?? In diese Situation bin ich während derTour jeden Tag gekommen, ausgerechnet dort, wo mein Radweg langführte, wurde die Strasse aufgebuddelt!
In den letzten Jahren bin ich an der Lahn und am Main gefahren, dort habe ich keinen Führer und keine Karte gebraucht, weil der Weg sehr gut ausgeschildert war, dort wurde auch nicht so viel gebuddelt, aber mit der Erfahrung in diesem Jahr werde ich nie wieder ohne Karte losfahren. In Landsberg habe ich mir dann endlich eine gekauft, mit der ich dann auf schönen Wegen nach Füssen gefahren bin.
Fazit: Radwege ja, man will ja schliesslich etwas sehen, mir macht das auch nichts aus einmal die Wiese von drei Seiten zu betrachten, aber zur Sicherheit immer ein Blick auf die Karte werfen, die Beschilderung ist manchmal wirklich sehr nachlässig.

Gruß

Gerhard