"Relativ einfach zu verwirklichen wäre z.B ein Drehteil in Form eines Endstücks mit 22.2 mm Durchmesser für den Drehgriff und einem zweiten etwas geringeren Durchmesser, welcher einfach in das gekürzte Rennlenkerende geklebt wird. "

genau diese Lösung hat ein Radhändler, den ich kenne, verwirklicht. Er ist sehr unzufrieden mit seiner eigenen Lösung, weil der Komfort des Drehgriffs eingeschränkt ist. Immer uimgreifen zu müssen, widerspricht ja genau der Idee eines im Lenker integrierten Drehgriffs. Also wieder eine faule Kompromißlösung.
Meistgenutzte Haltung meinerseits am Reiserad ist übrigens die Bremsgriffhaltung, da paßt ein Drehgriff sowieso nicht dazu, bzw. müßte völlig anders konstruiert werden.
Kann ich gleich bei den Lenkerendschaltern bleiben. Die StI Griffe sind zwar am komfortabelsten, aber auch viel teurer und nicht so unverwüstlich.
Ich frag mich sowieso, was die ganze Diskussion soll:
Eine Kettenschaltung ist billiger,leichter, bietet mehr Übersetzungsvielfalt, hat den besseren Wirkungsgrad, läßt sich im Notfall reparieren, wird aber schnell dreckig.
Dagegen ist das Rohloff Getriebe gekapselt und ein geschlossener Kettenkasten ist leichter machbar. Wem der Vorteil es sauberen Antriebs soviel wert ist, bzw. wer putzen so haßt, soll sich selbige kaufen und die Nachteile eben in Kauf nehmen.

Gruß

Theodor