Wenn ich das alles lese, kommt mir schon noch einiges hoch: Einerseits erwartet man eine gewisse Flexibilität und Toleranz bei den anderen und selbst möchte man einfach sein Ding durchziehen!
Flexibilität war durchaus vorhanden. Wenn man mir bereits am Schalter gesagt hätte, dass die Fahrradplätze voraussichtlich nicht ausreichen, dann hätte ich auch schon eine andere Lösung parat gehabt.
Meine Frau und ich sind seit Jahren mit dem Rad (und Bahn) unterwegs
Ich seit ca. 30 Jahren.
Aber Hand aufs Herz, ist es die Hauptaufgabe der Bahn, genügende Stellplätze für Fahrräder bereit zustellen?
Es sollten dann zumindest nicht Haufenweise Fahrradtickets für eine Strecke verkauft werden, auf der offensichtlich Fahrradstellplätze weit unter Bedarf angeboten werden. Immerhin läuft parallel einer der best ausgebautesten und stark frequentiertesten Radwege Europas.
Eigentlich diskutieren wir hier über ein Problem einer Randgruppe!
In meinem Fall immerhin eine Randgruppe, die bei dieser (und vielen anderen) Tour(en) mehrmals in Italien in Hotels übernachtet und am Abend im Restaurant war.
Und dann noch Spartarif und keine Reservation? Das alles mit Zeitdruck?
Wie soll ich bitte den Brenner-RE reservieren? Nicht mal der Kauf einer durchgehenden Fahrkarte war möglich. Die EC-Fahrradstellplätze waren 1 Woche vorher alle ausgebucht. Und wenn ich die Karten bekommen hätte, dann hätte jemand anderes das Nachsehen gehabt.
Da lob ich mir doch die Zustände in Kalabrien!
Da braucht ma nicht bis nach Kalabrien zu fahren (wo ich auch schon war). In Umbrien haben wir die Räder auch schon im Passagierraum mitgenommen.