Man kann ja aus allem eine Wissenschaft machen (eigentlich meine Domäne

), aber ich kann hier eigentlich nicht verstehen, warum über offensichtliche Dinge so viel diskutiert wird:
- Felgenbremsen bremsen durch Reibung - Reibung erzeugt nicht nur Wärme, sondern es muss auch damit gerechnet werden, dass Material abgenutzt wird - und zwar nicht nur das der Bremsklötze.
- Will man den Abrieb klein halten (verhindern kann man ihn nicht), so kann man entweder weniger bremsen (nicht immer der beste Weg, denn am Ende hat man dann eine verbogene Felge
), weniger effiziente Bremsklotzmaterialien einsetzen (will man eigentlich auch nicht
), Verunreinigungen vermeiden (kann man nicht immer erzwingen) oder härteres Felgenmaterial verwenden (dann wird aber meist die Bremswirkung wieder schlechter). - Spart man am Gewicht (dünne Felgen) so ist man schneller "am Ende".
- Ist der Abrieb nun einmal nicht vermeidbar, so wird über kurz oder lang die Felge den Geist aufgeben (bei mir eher "über sehr sehr lang", bei anderen eher "über weniger lang"). Dann kann man sich überlegen, ob eine extrem teure Felge wirklich deutlich länger lebt (oder sogar im Gegenteil - siehe Punkt zuvor).
Und zur ursprünglichen Frage: Es gibt keine sinnvolle Antwort. Es existieren einfach zu viele Variablen, die man für den eigenen Gebrauch schon kaum abschätzen kann, die im Falle der Beurteilung der Situation anderer Fahrer aber einfach nicht bekannt sind. Ich würde daher lediglich sagen, dass 20.000 km nicht schlecht klingen (wenn ich so höre, was andere hier berichten), dass meine Felgen aber länger halten.