Hallo Dietmar
Vorweg: Ich fahre Fahrrad im Alltag fast ausschliesslich in Grossstädten.
... @Dietmar, ich habe schon öfter geschrieben, das man das fliegen nur in der Luft lernen kann. Wie sind die Leute radgefahren, bevor jede noch so unbedeutende Gasse verradwegt wurde? ...
nun ist der Faden mal wieder in die übliche Pro-und-Contra-Radweg-Diskussion übergegangen. Darum ging es aber weder im Ausgangsbeitrag noch in der Petition.
Es ging dem TE darum, Teilnehmer zu Engagement zur Erleichterung des Fahrens auf Radwegen zu motivieren:
Zitat Petition:"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Parken auf Radwegen ... zukünftig mit einem Punkt in Flensburg und einer höheren Geldstrafe geahndet wird.
Es ging auch nicht um Radwege in Hinterposemuckel und auch nicht um gefühlte Sicherheit.
Sicher, es geht um ALLE Radege und nicht nur die an der Prenzlauer Allee

... und natürlich ist eine völlig verzerrte Wahrnehmung von Sicherheit DAS
zentrale Argument:
Radfahren wird durch auf Radwegen parkende Autos unsicher.
Statt:
- Radfahren ist in Bezug auf alle Sterberisiken sicherer als das als sicher imaginierte Autofahren -> das Thema SICHERHEIT ausgerechnet (!) beim Radfahren andauernd zu thematisieren (vgl. Helmdiskussion) ist daher VÖLLIG abwegig
- Dieser Sicherheitsvorteil wird durch die Nutzung von Radwegen reduziert (die der TE a priori jedoch für sinnvoll hält!)
Es gibt aber eben einfach Radwege, die in der Vergangenheit entstanden sind
Natuerlich, aber da halte ich es für VIEL sinnvoller, Energie (-und Geld) in ein Lobbying für die generelle (!) Aufhebung der Benutzungspflicht zu investieren! Oder (auf lokaler Ebene) bei den Behörden die Umwidmung einzuklagen (was ja auch hier im Forum einige tapfer betrieben haben).
Wirklich schade an dem Thread finde ich daher nicht die pro/contra-RW-Diskussion, sondern, dass der TE sich nicht mehr blicken lässt! Hätte mich interessiert, ob ihn die Einwände zum Nachdenken anregen ...