Wusst ich eigentlich, aber trotzdem gut, dass du das mir nochmal so in Erinnerung gerufen hast. 8er Schlüssel hab ich mit, allerdings nicht gekröpft. Mal schauen, obs damit funktioniert.
In den Anfängen der Gangschaltungszeit haben die TdF-Fahrer vor dem Berg ja auch das Hinterrad gedreht und somit das Bergitzel aufgelegt - solange es nicht allzu ruppig hin und her geht, ist das manuelle Schalten bei Bedarf sogar eine ganz passable provisorische Lösung.
Will sagen: Diese Notlösung funktioniert im Gebirge wohl sogar noch besser als im Mittelgebirge.
Ja, er muß nicht unbedingt gekröpft sein, reine Komfortfrage. Da die Schaltwelle butterweich zu drehen geht (wenn nicht gerade ein Schaden im Getriebe vorliegt), könnte man vermutlich sogar mit einer flachen Zange die Schaltwelle drehen (was ein Mechaniker natürlich
niemals tun würde

). Sie ist halt ein wenig versenkt.
Ich hatte schon mal unterwegs auf Tour das Problem, daß ich so gut wie nicht mehr schalten konnte. Es lag aber nicht an gerissenen Schaltseilen, sondern an einem nach längerem Regen designbedingt nicht mehr drehbaren Schaltgriff (
nicht der original Rohloff-Griff). In einem anderen Thread
hier kann man die Fehlerursache nachlesen, die durch Austausch eines Teils der Schaltgriffeinheit dauerhaft beseitigt wurde.
Da war ich sehr froh, daß es diese simple Möglichkeit gibt, direkt an der Nabe zu schalten.
Ja, das mit dem seitenvertauschbaren Hinterrad (unterschiedliche Ritzel je Seite) ist ein gutes vergleichendes Praxis-Beispiel. Oder wie es bei sportorientierten Velomobilen auch aktuell häufig die Möglichkeit gibt, manuell die Kette am Tretlagermast auf ein kleines Kettenblatt umzulegen, bevor man eine Bergfahrt in Angriff nimmt (dort, weil es keinen Umwerfer gibt, der die Kette von einem 65er oder gar 75er Kettenblatt auf ein 39er wirft bzw. erst recht nicht umgekehrt).