Von einer Gefahr für Leib und Leben habe ich nichts geschrieben. Das sichere bei Radreisen ist ja, das man sich meist dort aufhält, wo anderen Menschen früher oder später mit einem Auto vorbeikommen. (Abgesehen von richtigen Expeditionen ) Insofern sind auch die Defektängste zu relativieren. Persönlich halte ich auch die Defektgefahr mit Kettenschaltung für nicht übergroß, zumal wenn man sie gut wartet und den Schaltbügel mit einem Schutzbügel schützt (war früher an allen MTBs üblich)
Aber du dramatisiert in dem von mir zitierten Beitrag mit dem Hinweis auf (mathematische) Ausfallwahrscheinlichkeit etwas nach dem Motto, Kettenschaltung exponierter = höhere Ausfallwahrscheinlichkeit, Rohloff weniger exponiert = weniger ausfallwahrscheinlich.
Dabei ist es doch, vor allem an Orten gerade wo Leib und Leben nicht existenziell davon abhängen, eher eine Frage wie man dazu eingestellt ist und wie man beim Eintritt eines entsprechenden Falls damit umgeht. Es gibt zum Beispiel einen Schweizer, der Kettenschaltung fährt, der nie durch einen Ast oder eigene Unachtsamkeit ein kapitaler Defekt wiederfahren ist. In Tibet ist ihm aber ein Laster übers Rad gefahren. In solch einem Fall bringt einem auch das ausfallsicherste System nichts. Er hat es dann soweit möglich vor Ort repariert und ist weitergefahren.