außerdem gibt es ein gewisses Risiko den Gegenverkehr zu blenden.
Weit zu tief gedacht, das Risiko geht erheblich weiter. Das Leucht"verhalten" einer Stirnlampe, ist bei Gegenverkehr, gerade auf beidseitigen Radwegen, mitunter erst
sehr spät als das einer Stirnlampe zu erkennen. Ich hab mal wirklich um Haaresbreite ne Kollision mit so einem Irren gehabt, der ausser seiner Stirnfunzel keinerlei Leuchtmittel am Rad hatte und mir auf einen nicht unbedingt großzügig breit ausgebauten Radwegen entgegen kam. Ich hab die Leuchte aber nicht als Stirnlampe einordnen können und auch aufgrund perspektivischer Effekte nicht als ein sich auf mich zu bewegendes Objekt erkannt, sondern dachte nur was das wohl für ein seltsames Etwas da hinten auf der anderen Straßenseite sein könnte. Erst so 5 meter, vielleicht war es noch knapper, vorher erkannte ich dann, aufgrund des Frontrefektors!, das es sich um Rad handelt, dass unmittelbar auf mich zuhält. Bis dahin wähnte ich mich allein auf dem Radweg und fuhr aufgrund deutlicher Erschöpfung nicht immer eine wirklich gerade Linie...
Okay, mein Erlebnis ist sicher kein Regelfall, verdeutlicher aber, wie ich finde, recht gut die möglichen und erheblichen Probleme die von einer Stirnlampe im Straßenverkehr ausgehen können.
Es ist keine typische Beleuchtung für ein Fahrzeug, für ein Rad sowieso nicht und daher sind Probleme praktisch vorprogrammiert. Und damit meine ich nicht mal die Polizei. Und das mit der Möglichkeit andere mal eben, beim aufschauen, rasch und unbeabsichtigt zu blenden, hab ich dabei noch gar nicht mal mit einbezogen.
Stirnlampen haben im Straßenverkehr nichts verloren. Ergänz: Anders sähe es aus, denke ich, wenn man die Stirnlampe als Notbehelf am Lenker befestigt und damit eine tiefhängende Lampe hat, die zudem fixiert nach vornunten leuchtet. Zwar auch nicht ideal, wegen der Rotationssyymmetrie, aber längst nicht mehr so dramatisch wie eine Stirnlampe die auf dem Kopf getragen wird.
Abseits der Straßen sieht es anders aus. Meine Meinung.