Vielen Dank für alle bisherigen Antworten!
Werden also in Mapsource o. ähnlichem Programm vorgefertigte Routenplanungen ebenfalls nicht auf der Karte, sondern nur im internen Gerätspeicher abgelegt oder gilt das nur für die unterwegs geloggte tatsächlich gefahrene Route? Falls ersteres zutrifft wäre die Begrenzung ja tatsächlich ein großer Nachteil.
Was den fehlenden Alarmton betrifft, da befürchte ich, daß sich dieses Manko extrem negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt, da einfach viel öfter Kontrollblicke auf die Karte nötig sind und das Display somit öfter und länger aktiviert werden muß. Sehe ich das so richtig? Falls ja, würde das günstige Oregon 200 leider rausfallen.
Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig. Manche Dinge sind nicht intuitiv und man muss wissen, wie man bestimmte Funktionen aktiviert oder nutzt.
Hier liegt leider mein Problem bei der Frage ob Oregon oder Etrex HcX, da ich diesen Aspekt wieviel mehr an Einarbeitungszeit das Etrex gegenüber dem Oregon verlangt nicht einschätzen kann. In meinem Bekanntenkreis besitzt nämlich niemand ein Outdoor-Navi. Ich weiß nicht mal, ob wir vor Ort überhaupt ein Geschäft haben, das die Outdoor-Garmins führt.
Ich fasse meine Erwartungen an ein Gerät am besten mal so zusammen:
Da mein wirklicher Bedarf sich innerhalb der nächsten 12 Monate wie erwähnt in überschaubaren Grenzen hält wäre ein einfaches Gerät eigentlich ausreichend. Den eigentlichen Zweck würde ein Legend HcX ja genauso erfüllen, wie ein Oregon 450 und ich vermute mal in 1-1,5 Jahren wird es mit ziemlicher Sicherheit auch von Garmin Geräte mit offenerem System, also mit vollerwertiger Rasterkartenfunktion geben und nicht nur so als Gimmick, wie bei den Oregons. Über 300,-€ auszugeben lohnt sich somit IMHO nur, wenn man das Teil auch sofort entsprechend intensiv nutzt.
Mir kommt es hingegen vor allem darauf an, mich überhaupt erstmal in das Thema GPS praktisch einzuarbeiten und ausführliche Praxiserfahrung zu sammeln, die mir auch noch bei späteren Gerätegenerationen nützt. Und dies eben ohne mich allzu viel Zeit mit sehr spezifischen Problemen und elend langen Internetsuchen nach Workarounds eines Auslaufmodells auseinanderzusetzen. Daß dies niemals ganz zu vermeiden ist, ist natürlich logisch. Nimmt dies nicht wirklich viel zusätzliche Zeit in Anspruch und ist in erster Linie nur ein bißchen lästig, weil man hier und da ein paar Knopfdrücke mehr machen muß um an eine Funktion zu kommen, dann wäre es mir egal.
Wäre das Legend HcX unter diesen Prämissen für mich noch geeignet?