Ich antworte mal hier ...
Solange der Kreislauf es gut mitmacht (also auf keinen Fall von Null auf Hundert für einen Untrainierten), kann die Anstrengung garnicht groß genug sein. Studien zum Abnehmen haben z.B. gezeigt, dass die gewichthebende Gruppe mehr Fett verloren und Muskeln aufgebaut hat, als die Ausdauergruppe.
Genau diese Aussagen sind es, die Martina kritisiert - und ich stimme ihr da weitestgehend zu. Das von dir erwähnte Ergebnis mag für die Gruppe(n) - also im Durchschnitt - stimmen. Es sagt aber nicht aus, dass es für jede einzelne Person in den Gruppen gilt. Es wird sehr wahrscheinlich einige Personen in der Ausdauergruppe gegeben haben, die mehr Fett verloren und Muskeln aufgebaut haben, als einzelne Personen in der Gewichthebergruppe - und das nicht zufällig. Ich bin ein gutes Beispiel dafür: Mir "hilft" es mehr, wenn die Anreize weniger aus Spitzen als aus längeren Einheiten bestehen.
Kommt drauf an, was du unter einem Trainingsplan verstehst. Ein individuell für dich zugeschnittener Trainingsplan wird dir was bringen, die häufig in Zeitungen abgedruckten Trainingspläne höchstens einer Minderheit.
Das ist eine sehr wichtige Aussage und m.E. genau das, was Martina meint. Dabei ist sehr wichtig, dass ausreichend Ruhephasen eingeplant sind.
Den richtigen Weg für sich selbst zu finden ist nicht einfach und zumindest ich hätte ihn ohne meinen Arzt nicht gefunden. Da hatte ich im Übrigen wirklich dusel.
Glückwunsch. Wer einen guten Mediziner in Düsseldorf kennt, der zudem offen für "zeitlich variable" Trainingspläne ist, darf sich gerne bei mir melden.
Gruß
Uli