In Antwort auf: Lord Helmchen
@Martina
Was du sagst, trifft auf mich überhaupt nicht zu. Wenn mein Körper eine Stunde warmgefahren und richtig im Tritt ist, und dann die Zusatzversorgung stimmt, kann ich mit nem für mich traumhaften Tempo durch die Gegend pflügen, stundenlang. Wenn ich nichts dazu esse, kann ich nur noch so vor mich hinrollen, es fehlt die Energie, dauerhaft schwer atmen zu müssen. Das langweilt mich! schmunzel
Wahrscheinlich hast du einfach einen viel besser trainierten Fettstoffwechsel. Oder es nicht so eilig (oder beides, langsame Fahrt trainiert)? Aber an guter körperlicher Leistungsfähigkeit unter Müslidoping finde ich noch nichts übertrieben.


Hm, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt und wahrscheinlich auch dem Erik zu voreilig recht gegeben. Ich wollte nämlich auf gar keinen Fall propagieren, nichts oder auch nur bewusst wenig zu essen. Aber bei für mich 'normaler' Belastung hab ich damit auch kein Problem. Dann suche ich nämlich wenn ich Hunger habe ein Lokal auf und esse im Prinzip ganz normal Mittag (essen gehen gehört *für mich* zur Radtour dazu wie das Salz in der Suppe, natürlich kann man auch selbst kochen oder Picknick machen oder oder oder). Oder ich geh in ne Bäckerei und esse ein Stück Kuchen etc. Auf deutsch: dann esse ich wenn ich Hunger habe das worauf ich gerade Appetit habe bzw. was mir gerade über den Weg läuft. Und ich halts auch mal eine Stunde länger aus, wenn ich gerade keine Quelle für essbares finde. Was ich dagegen nicht haben will sind Ernährungspläne. Selbst wenn mir irgendjemand nachweisen würde, dass der vom Threadersteller angewandte Ernährungsplan dazu führen würde, dass ich das Timmelsjoch in der halben Zeit hochfahren könnte, das wäre es mir nicht wert.

Was allerdings zugegebenermaßen nicht mehr geht, obwohl es für mich lange Jahre der Normalfall war ist eine Tagestour ohne essen.

Martina