Meine Frage: Wie lohnenswert ist das Hinterland von Kroatien wirklich(z.B. Senj - Plitvicka Jezera - Nationalpark Paklenica und über das Naturparadies der Krker ...
Auch wenn ich dir keinen Vergleich mit Albanien bieten kann: Für diesen Teil Kroatien gilt, dass du viele Kilometer lang durch ziemlich unaufgeregtes, großteils langweiliges Land fährst. Die Nationalparks sind halt die Perlen dabei. Wenig später nach dem Anstieg von Senj hast du nur noch recht gewöhnliche bewaldete Hügel und sehr weite Wiesen und Weiden, immerhin noch recht grün. Nach Otocac gibt es etwas mehr Abwechslung, insbesondere je näher du an das Gebiet von Plitvice kommst. Die Strecke Korenica - Udbina - Gracac ist noch wesentlich öder - sehr plane Hochebene mit etwas Auf und Ab und vegetationsarm. Das von mir befahrene Gebiet jenseits vom Prezidpass mit dem Zrmanjatal ist von aparter Schönheit (Wildwestwüste), aber auch sehr schwierig. Das Stück ist aber auch ziemlich kurz. Dann wieder via Kistanje bis Krka ziemlich öde. (Man kann ab Prezidpass aber auch Krka sich anders nähern - via Obrovac - dürfte aber weniger attraktiv sein.) - Vielleicht schälen sich aber auch dadurch diese Naturperlen noch besser aus dem Rest der Landschaft. Das ist ja der Sinn von Perlen, dass sie nicht überall herumliegen - sondern man muss sie suchen.