Guten Abend Ingobert,
auch ich schlafe sehr gerne draussen, meist ohne Zelt. Hierzulande ist viel Grund ist in Privatbesitz, da freue ich mich, wenn unser Verhalten toleriert wird. Einen Rechtsanspruch wuerde ich nicht geltend machen. Auch wenn die Gegenseite unfreundlich werden sollte, halte ich es fuer angebracht, hoeflich zu bleiben. Wir sind in deren Gebiet, auf deren Grund. Und bei meinen doch einigen Naechten draussen kam schon mal einer zum Gucken, doch nie zum Meckern. Vor allem, wenn man den Jungs oder Maedels erklaert, dass man auf einer etwas groesseren Radtour ist und es am Abend einfach nimmer weitergeschafft hat, oder - z.B. bei einer Scheune mit geeignetem Vordach - wegen des Gewitters halt nur unterstehen wollte, dann ist voellig unerwartet Nacht geworden, findet man oft mehr als Verstaendnis.
Ja, aber oft eben auch nicht, wie man so hört! Freut mich wirklich für dich, daß du offensichtlich durchweg gute Erfahrungen gemacht hast, aber ich für meinen Teil bin auch ganz gerne mal vorbereitet für den Fall, daß es Ärger gibt - zumal es bei mir(uns) um eine Family mit 2 Kindern (8+10) geht.
Wenn wir Draussenschlafer jedoch anfangen, mit "dann zaeunt doch Eure Wiesen ein!" (was sehr oft durch andere Vorschriften verhindert wird, gluecklicherweise) um uns zu rufen, dann machen Touren in den Stacheldrahtgassen bald keinen grossen Spass mehr.
Eieiei, da haste jetzt aber gut dick aufgetragen...

Gruß!