Hallo Thomas,
Es bleibt dabei: Mit einer Bergübersetzung verschiebst Du nur den Bereich der Schaltung zu den kleinen Gängen. In den höheren Gängen bleiben die Schaltschritte genauso groß wie bei einer Flachlandübersetzung. Die kleineren Schaltschritte gelten eben nur für die kleinen Gänge. Und in Deiner ursprünglichen Aussage hast Du behauptet, daß die Schaltschritte für den gesamten Übersetzungsbereich kleiner werden. Oder habe ich das nur falsch verstanden?
Ich habe behauptet, das die Entfaltungsschritte kleiner werden!
Hier noch mal das Beispiel direkt aus der Rohloffentfaltungstabelle:
"wenn du bei Rohloff eine Übersetzung mit 60-17 hast, dann beträgt deine Entfaltung 2,03m -10,66m und absolut gesehen einen Entfaltungssprung von 8,63m.
Bei 42-17 hast du eine Entfaltung von 1,42m - 7,46m und absolut einen Entfaltungssprung von nur 6,04m."
Eine Verschiebung der Entfaltung würde doch bedeuten, das du immer den gleichen Entfaltungssprung hast, also z.B. immer 8,63m, einmal beginnend bei 1,42m und das andere mal einfach beginnend bei 2,03m. Das ist aber nicht so!
Tatsächlich wird die Entfaltung aber auch gestreckt, insgesamt von 6,04 auf 8,63 und damit strecken sich auch alle Entfaltungssprünge dazwischen von Gang zu Gang.