Hallo theodor,
ich zietier den Rest auch noch
Wenn du meinst, daß 13,6 % von 6m mehr Zentimeter ergibt als von 3m ( genau doppelt so viel ) hast du allerdings recht.
Spielt aber für den Sinn einer Getriebeabstufung nur dann eine Rolle, wenn du in Geschwindigkeitsbereiche vorstößt, die den Luftwiderstand zum hauptsächlichen Fahrtwiderstand werden läßt.
In der Praxis steigen nämlich die Reibungs- und Rollwiderstände linear mit der Fahrgeschwindigkeit, d.h. wenn du 13,6% mehr Watt treten kannst, solltest du, weil Reibungs- und Rollwiderstände beim Fahrrad sehr klein sind, annähernd 13% schneller fahren können*.Daran hindert dich der
Luftwiderstand, welcher gemeinerweise exponentiell zur Geschwindigkeit steigt. Dann können 13,6% Entfaltungssprung einfach wesentlich mehr als 13,6% mehr Watt erfordern .
Daher sollten Getriebe in den schnelleren Gängen feiner stufen.
Was du da schreibtst ist richtig und ist im Flachland ausschlaggebend.
Das war aber auch nicht mein Gedanke sondern vielmehr der, das du dich mit absolut gesehen kleineren Entfaltungssprüngen besser an die verschiedenen Steigungen in den Bergen anpassen kannst.
Zur Verdeutlichung mal ein extremes Beispiel aus einem anderen Bereich:
Ein Wandere beginnt mit einem 5kg Rucksack, der andere mit einem 50kg Rucksack.
Jeder steigert sein Rucksackgewicht um 100%.
Der erste trägt nun 10kg, der zweite bricht mit 100kg zusammen.
Beides sind 100% Sprünge, aber eben mit anderen Ausgangswerten.