Ich bin zwar kein Arzt, sondern Biologe, mit Schwerpunkt Stoffwechsel- und Nervenphysiologie.
Deshalb möchte ich Gabi und andere mal fragen, warum ein Querschnittgelähmter (Zerstörung des Rückenmarks) keine Schmerzen mehr empfindet, während ein Beinamputierter Schmerzen in dem nicht mehr vorhandenen Bein hat (sogenannte Phantomschmerzen).
Die vom Strangeröffner beschriebene Belastung halte ich schon für immens wegen der in meinen Augen geringen körperlichen Vorbereitung. Ursache kann natürlich eine Überlastung des Gelenks sein. Dann würden aber die Schmerzen vorwiegend in der Kniekehle auftreten. Eine andere Möglichkeit wäre eine Überabstrengung der Muskulatur oder der Sehnen. Dann wären die Schmerzen aber m.E. im Oberschenkel oder der Wade (Muskel) oder im Bereich direkt oberhalb des Knies zu suchen (Sehne).
Da sie aber nicht genau zu lokalisieren sind, tippe ich wie der Doc auf den Bereich Wirbelsäule, allerdings eher auf den Bereich Lendenwirbel. Ich habe mich beispielsweise zum Training für einen Crosstrainer entschieden, bevor ich mich an lange Touren wage, weil man da auch Arm- und Rückenmuskulatur betätigt, während selbige auf dem Rad oder dem Ergometer recht steif bleibt. Bleibt noch die Haltung vor allem des Oberkörpers auf dem Rad zu überprüfen und gegebenfalls zu korrigieren.
Ich leide übrigens häufig unter dem, was man als Ischias bezeichnet, häufig mit Schmerzen im Bein.