N'abend.
mal eine Frage: Angenommen ihr habt euer schönes 2000+€ (Schätzwert z.B.) Fahrrad in einer Auktion. Bei 500€ hören die Gebote auf. Tja, was nun? 1500€ Verlust einstecken? Oder einen Freund bitten dafür zu sorgen, daß ich im Besitz des Rades bleiben kann? Was würden denn die hier versammelten Gesetzestreuen da anstellen?
Ganz einfach: Ich stelle
immer so hoch ein, wie ich mindestens noch dafür bekommen will. Alles andere ist Quatsch und führt eben zu diesen unlauteren Methoden.
Ich habe einmal ein Netzwerkkartenset für einen Euro verkauft. Der Käufer hat sich gefreut und mir tats nicht weh, weil die Sachen sowieso unnütz bei mir rumlagen und Platz wegnahmen.
Eine Prozessorkarte hatte ich für 200 eingestellt, die ging am Ende für 450 weg...
Zudem fallen dann nicht unerhebliche Gebühren für den "Rückkauf" an.
Einen entsprechend hohen Startpreis kann man sich auch sparen, dann bietet so gut wie niemand.
Das kann ich nicht bestätigen. Die Gebote gehen nur später los (ca. ein bis zwei Tage vor Ende der Auktion). Und es wird vorher wesentlich mehr nachgefragt, was durchaus positiv zu sehen ist.
Kleinschrittige Preistreiberei finde ich allerdings auch daneben, aber bevor ich anfange den deutschen Denunzianten zu spielen kaufe ich den betr. Artikel einfach NICHT!
Denunziant - meinetwegen nenn es so. Aber es ist im Interesse aller Beteiligten, Betrug nicht zuzulassen. Keine Profibetrüger und auch keine "Kavaliersdelikte". Auktionen leben von Fairness, ein Grund, warum ich bei Ebay inzwischen nicht mehr mitmache. Die fehlt dort sehr oft.
Ciao,
Hoin.