Ich habe mit Interesse den Beitrag über New York gelesen. Vor rund 2 Monaten war ich für 2 Wochen in New York.Genauer Long Island City.Von da aus bin ich mit einem Falt MTB durch die Boroughs gestreunert.
Die Gefahr beim Linksabbiegen habe ich nicht bemerkt..Habe mich auch als Radfahrer so eingeordnet,wie die anderen Autos.In Brooklyn hatte ich eine bemerkenswerte Situation gehabt:
Ich wollte an einer Kreuzung links abbiegen,von vorne kam ein Linienbus,die Polizistin,die dort den Verkehr geleitet hat,hat den Bus anhalten lassen und mich durchfahren lassen.Solche von Verkehrspolizisten geregelte Kreuzungen sind nicht selten dort.
Zum Abstand beim Überholen kann ich sagen,das die New Yorker deutlich mehr Abstand lassen,als die in Deutschland fahrenden Kfzler.Auch das sonstige Verhalten der KFZler waren umsichtiger und freundlicher als hier.
Die Protected Bike Lanes habe auch ich vorgefunden.Leider finden auch dort einige KFZler diese Wege wären eine guter Parkplatz.Auch Sattelschlepper,von denen ich nicht viele gesehen habe, parkte mal auf einer protectet bike lane.
Die Brücken,die ich genutzt habe(EdKoch Bridge,Brooklyn Bridge,Manhattan Bridge) waren gut besucht,hatten eine durchgehende Linie auf dem Weg,um die Radfahrer und Fußgänger zu trennen. Der Platz selbst ist auf der Ed Koch Bridge und der Brooklyn Bridge für den aufkommenden Verkehr zu schmal.Besonders die Brooklyn Bridge ist voller Touristen und kleiner Polizeifahrzeuge,die die Passanten auf den Radweg zwingen..Die Manhattan Bridge war leerer als die anderen beiden,als ich drüber gefahren bin.
Das Verhalten der Radfahrer ist etwas Chaotischer.
Auf dem Weg zum Flughafen habe ich dann teilweise bemerkt,das Radfahrer nicht immer im Blick der Kommune sind.Lange ging der Weg an einer Hauptstraße entlang,wo der Radfahstreifen rechts neben der Nebenfahrbahn geführt worden ist. Bei Überfahrten die von oder zur Hauptfahrbahn führenden Aus und Einfahrten gab es teilweise Ampeln oder auch Vorfahrt gewähren Schilder.
Der Flughafen JFK
kann nicht mit dem Rad angefahren werden,man muss die teure Monorail nehmen.
Die Subway selbst und die Fahrradmitnahme: Sehr eng getaktet,sehr unübersichtlich. Man merkt,das es mal 3 verschiedene Unternehmen gewesen sind,die nach dem Krieg zusammengelegt worden sind und möglichst vernünftig zu einem Netz umgebaut worden sind.
Die Fahrradmitnahme kann auch so individuell gestaltet werden,weil an jedem Bahnhof Mitarbeiter sind,die ein Tor öffnen können.normalerweise muss man dort durch eine enges Drehkreuz,das kein Fahrrad zulässt.
Entschuldigt die etwas chaotische Beschreibung.