Ich meine, es gibt wesentlich entscheidener Dinge als das.
Bei Mavic weiß ich, dass die Verarbeitung einfach zu stark schwankt.
Hier wiederhole ich mich.
Ich würde folgende Felgen in Betracht ziehen:
DT Swiss 535
Ryde/Rigida Zac 2000 doppelt geöst (wie Sammy vorschlug)
Rigida X-Plorer
Wenn es leicht sein soll, dann besser ungeöst mit mehr Material im Felgenkörper und damit größerer Steifheit dieser Felge als Mavics leichte Kastenfelgen mit Ösen.
Z.B.
Velocity Aeroheat
Zur Verteilung der Last auf eine größere Fläche des Felgenbodens gäbe es Unterlegscheiben in unterschiedlichen Formen und Größen.
Ich habe bei meinen Rennfelgen beim zweiten Mal auch lieber zur DT Swiss R-450 gegriffen als zur DT-Swiss R-465.
In Höhe und Breite unterscheiden sie sich kaum, die billigere und 15 Gramm leichtere R-450 ist aber ein ganzes Ende steifer.
Als nächste Instanz nach dem Weglassen der Ösen zugunsten einer stabileren Felge hat man das Gewicht nur minimal erhöht aber dafür das Profil voluminöser gestaltet.
Das Ergebnis ist die DT Swiss R-460.
Auch in den Systemlaufradsätzen, die hohe Belastungen je Bohrung aushalten müssen, sind nach und nacht geöste Felgen verdrängt worden.
Warum trotzdem noch vielfach geöste Felgen in Einsatz kommen?
Vermutlich weil sie einfacher einzuspeichen bei zudem so vielen Speichen.
Man benötigt keine Unterlegscheiben, damit die Nippel sich nicht ins weiche Alu einarbeiten und damit die Nippel leicht drehbar bleiben.
Und bei doppelt geösten Felgen können keine Nippel im Felgenkörper verschwinden.
Zumindest ist das neben des Preises und der Verfügbarkeit der Grund, warum ich geöste Felgen weiterhin verwende.
Im Rennradbereich sind fast nur noch ungeöste Felgen für mich interessant.
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