Es liegt nicht nur an der Qualität der Felge, sondern auch an der Qualität des Einspeichens.
Ähm,
beides bedingt einander bzw. ist wichtig für die Frage was einer Felge zugemutet werden kann und was sie dann potentiell aushalten kann. aber frag mich bitte nicht, wie man da welche Eigenschaft vorher genau bestimmen/berechnen kann.
Das Material ist wichtig, v.a. aber auch die Materialstärke an gewissen besonders belasteten Stellen UND das Profil der Felge.
Ich habe mir seit wenigen Jahren, nachdem mich mgabri auf verschiedene Dinge in dem Zusammenhang aufmerksam gemacht hat, angewöhnt, nur noch Felgen zu nehmen, die ein höheres und dabei länglich-rundes Profil haben (wie z.B. die Xtreme T-XP 19) und einen zusätzlich deutlich dickeren Boden (also da wo die Speichenlöcher sind). Hier werden die von den Speichen eingeleiteten Kräfte am direktesten und ohne große Winkel, zum Felgenkörper weitergeleitet. Zusätzlich sind solche Felgenprofile auch in sich selber noch erfreulich steifer.
Dennoch habe ich noch einige Felgen, die nicht genau in das neues Schema passen, da sie halt ohne zu Mucken funktionieren und weil ich - so bilde ich mir ein - sie auch weniger massiv belaste und bei den Speichenspannungen auch nicht so an Grenzen herangehe, was mir aber eh schwerfällt, da ich keinerlei Tensiometer habe oder (leihweise) benutze.
Bei den Speichenspannungen bin ich ohnehin sehr vorsichtig, seit mir einmal, bei einer meiner frühen selbst eingespeichten Felgen, eine nagelneue Mavic binnen weniger Monate (oder waren es Wochen?) an den Speichenlöchern ausriss, vermutlich weil ich eben gemäß Ratschlag des örtlichen Fahrradfachhandels, bei der Speichenspannung bis zu einem hohen *kling* gegangen bin. Dann habe ich ne Weile eher zu niedrige Spannungen verbaut, aber inzwischen habe ich wohl einen guten Wert bzw. *kling* gefunden, denn mir reißen keine Speichen mehr (im vergangenen Jahr nur eine einzige, was mich aufgrund der Vorbelastung nicht verwundert hat - ungelegen kam es dennoch).