Hallo beisammen,
wir sind wieder da! War sehr interessant in Istanbul und bis zum Schluss hat alles bestens geklappt – Karton-Beschaffung, Flughafentransfer, Einchecken am Atatürk Airport (tatsächlich wird am Eingangsbereich alles durchleuchtet – das Gerät war groß genug für die Radkartons) und der Heimflug. Und zum ersten Mal seit langem sind wir mit völlig unbeschädigten Fahrrädern zurückgekommen – Turkish Airlines sei Dank. Übrigens hätte man die Radtransport-Gebühr am Flughafen auch mit Euro bezahlen können, das ist vielleicht neu. Auf jeden Fall: Ganz herzlichen Dank nochmal ans Forum für die vielen guten Tipps – war wirklich eine super Reise

Ein paar Anmerkungen noch:
Sehr gut zum Finden von Unterkünften war wieder mal
www.booking.com, wie auch schon auf unseren Amerika-Touren. Wer am Vorabend ein Quartier für den nächsten Tag bucht kann oft sehr günstig in hervorragenden Häusern unterkommen („Super Deal“). Die Receptionistin in Ferrara etwa hat erst mal ihre Lesebrille gesucht weil sie nicht glauben wollte, dass wir für grade mal ein Drittel des üblichen Preises in ihrer Nobelherberge nächtigen

Nicht zu vergessen unser Dachterrassen-Apartment in Sultanahmet mit direktem Blick auf die Hagia Sophia zu einem echt fairen Preis. Doch auch wer gerne in sehr einfachen Häusern absteigt hat in Booking eine gute Hilfe, weil man dort per Google Map recht zuverlässig sieht, an welchen Orten es viele Unterkünfte gibt – für die Etappenplanung echt von Vorteil.
Radeln in der Türkei, auch die Anfahrt nach Istanbul fanden wir eigentlich unproblematisch, bis auf das Stück wo die Nationalstraße 100 in die 110 einmündet (vor Silivri) bis etwa Kumburgaz. Genau auf diesem stark befahrenen Abschnitt fehlt unerklärlicherweise der Seitenstreifen. Man kann aber durch die anliegenden Orte fahren, später gibt es so was wie die aus den USA bekannten Frontage Roads. Wer GPS-unterstützt unterwegs ist sollte sich hier mit Google Maps einen Track basteln; dasselbe gilt in Italien für das Valle Umbra vor Perugia bis etwa Spoleto, wo alle Wegweiser immer zu einer für Radler verbotenen Superstrada leiten.
Fähre Bari-Durres: Ventouris war echt okay, sauberes Schiff, gute Kabine. Wer vor dem 31.3. bucht kriegt einen Frühbucherrabatt und zahlt den halben Preis.
Falls jemand diese Tour ganz oder auch nur teilweise nachvollziehen will poste ich hier gerne noch die einzelnen Etappen mit ergänzenden Hinweisen – wenn es aber niemand interessiert mache ich mir die Mühe nicht. Jetzt haben wir zunächst mal wieder echt Sehnsucht nach dem Biosphärenreservat Schwäbische Alb und nach dem Montafon
Gruß Thomas
www.bikeamerica.de