Moin.
Die Strecke zwischen Igoumenitsa und dem Nordosten ist auf zwei Arten fahrbar. Entweder auf der Via Egnatia oder traditionell auf der durch sie ersetzten Landstraße. Ich bin die Egnatia nicht gefahren, sie dürfte aber offiziell nicht für Fahrräder erlaubt sein, da bis mindestens hinter Saloniki komplett Autobahn. Speziell ab Igoumenitsa ist das schade, denn die Straße führt verlockend schwungvoll und elegant in die Berge, die Alternative beinhaltet Kurven und Höhenmeter im Faktor von mindestens 10:1.
Wem das Freude macht, der kann sich da bei wenig Verkehr austoben. Es gibt aber auch Berichte von Reiseradlern, die einfach trotzdem auf der Egnatia gefahren sind, ist schon eine Weile her, da war sie noch unvollständig. Ich bin auf anderen griechischen Autobahnabschnitten schon gefahren, es ist vom Platz her natürlich luxuriös, wenn die LKW Dichte zunimmt, allerdings unerträglich. Und die Egnatia ist DIE Verbindung in die Türkei schlechthin.
Fähren zum jetzigen Zeitpunkt zu eruieren, ist nur teilbefriedigend, weil sehr viele Saisonverbindungen im Winterschlaf sind und nur schwer über die Vorjahresfahrpläne planbar. Dazu zählen zB die Verbindungen Brindisi-Albanien, was für euch evtl auch interessant wäre. Aber es gibt schon auch Linienverbindungen, die ganzjährig laufen.
Superfast spielt mindestens eine Liga höher als die anderen, gefühlt eher zwei, was den Komfort und den allgemeinen Standard und nicht zuletzt das Tempo angeht.
Es git eine Menge Fährenportale, man kann aber problemlos direkt über die Gesellschaft buchen.
Unterkünfte ab Mai sehe ich wirklich nicht als Problem.