In Antwort auf: whisky

Also sollte Mann (sicher als Wissenschaftler) in der Lage sein die internationale Sprache zu lesen und zu sprechen.


auf jeden fall und ich glaube dir auch gerne, daß deutsche wissenschaftler oft ein schlechtes englisch sprechen.
aber die meisten studenten wollen nicht unbedingt wissenschaftler werden, sondern streben (praktische) berufe entsprechend ihrer diplome an.


In Antwort auf: whisky

Das Mann nicht rücksichtlos alle (meist modische) englische Wörter übernehmen sollte wenn schon ein Deutsches Wort existiert verstehe ich, aber wieso Mann neue englische Wörter wehren sollte verstehe ich nicht.


dann versuche ich es mal und zitiere aus der "Einführung in Geschichte und funktion des Fremdwortes" (Fremdwörterduden, 5. Auflage):
Zitat:
Zusammenfassend läßt sich sagen: Ein Fremdwort kann dann nötig sein, wenn es mit deutschen Wörtern nur umständlich oder unvollkommen umschrieben werden kann. Sein Gebrauch ist auch dann gerechtfertigt, wenn man einen graduellen inhaltlichen Unterschied ausdrücken, die Aussage stilistisch variieren oder den Satzbau straffen will. Es sollte aber überall da vermieden werden, wo Gefahr besteht, daß es der Hörer oder Leser, an den es gerichtet ist, nicht oder nur unvollkommen versteht, wo also Verständigung und Verstehen erschwert werden. Abzulehnen ist der Fremdwortgebrauch da, wo er nur zur Erhöhung des eigenen sozialen bzw. intellektuellen Ansehens oder zur Manipulation anderer angewendet wird.


also: das ist recht klar definiert und wenn man sich daran halten möchte, fallen recht viele englische wörter und anglizismen weg.

MfG