Danke für die Fotos.
Hab dir auch mal welche gemacht. Zu sehen das o.g. Modul mit etwa 1,3A Kurzschlussstrom und fast 22V Leerlaufspannung. Ich schätze der beste Arbeitspunkt liegt bei 18V und 1,1 A, was auch vormittags zu erreichen war. Eigentlich könnte ich damit meinen 15" Laptop direkt laden. Trotz nicht gerade sparsamen I5 Prozessor kam ich bei hellster Displayhelligkeit (Led sei Dank ;-) ) ohne Akkuunterstützung auf ca 15Watt. Da gibt es natürlich viel Sparsamere. Ausgeschaltet lädt er auch mit 15W den Akku. Vermutlich könnte man das Notebook direkt ohne Wandler versorgen, nur würde ich gerne vorher um sicher zu gehen die 22Volt noch auf knappe 21V begrenzen. Werde ich vermutlich über Zenerdioden lösen, da das Modul bei der Spannung kaum noch Strom liefert. Kennst du ja vermutlich von Kennlinien der Solarmodule.
Für mich kam das Modul wegen der Koffergröße in Frage. Für unterwegs sollte man die Dinger auch kleiner bekommen. Hielt ich bei meinem Einsatzbereich für den besten Kompromiss und runtergerechnet kam ich auf etwa 1€ pro Watt. Bei dem Preis hab ich alle Bastellösungen aus China oder Einzelzellen aus den Usa direkt verworfen. Muss man ja nutzen wenn das hier subventioniert wird. Vielleicht lohnt es so ein Modul zu schlachten und auf seine Größe anzupassen. Durch geschicktes Auswählen (0.5V je Zelle, also meist 36Stk und je größer die Fläche der Einzelzellen desto größer der Strom) könnte man sich auch ein faltbares Ladegerät für kleines Geld im DinA4 Format zusammenstellen. Für die Mehrleistung hat man allerdings den Nachteil, dass die Teile dann nicht biegsam sind. Ich schätze im DinA4 Format sind gut 7.5W drin. Jedes Modul ca 5mm Dick. Da könnte man schon einiges an Strom entnehmen. Vielleicht probier ich das mal, entferne das Glas und klebe die Zellen auf 3mm Kunststoffplatten aus dem Baumarkt.
Viele Grüße,
Steffen
