Hi und nette Idee. Lässt sich umsetzen, wenn du gesprächig und mutig genug für menschlichen Kontakt bist. Go for it!
An deiner Stelle würde ich ab dem ersten KM alle Ausgaben notieren und am Ende des Tages bei der Übernachtung den Leuten, die dir helfen (den Weg zur Übernachtung, zum Schlafplatz, zum Waldstück wo du Zelten könntest etc.) einfach erklären was du gerade tust.
Ich empfinde die deutsche Mentalität in kleinen Orten als enorm gastfreundschaftlich und sehr hilfsbereit. Auf meiner Strecke von Ravensburg (Süddeutschland) nach Berlin haben mich viele Leute mit Essen und Schlafplätzen versorgt oder wollten es. Ich stehe noch heute mit ihnen in Kontakt!
Du schilderst einfach wie du finanziell in dem Projekt gerade da stehst und wenn dir jemand unter die Arme greifen könnte, kannst du am Ende vorweisen, dass du mit 44 Euro die Strecke absolviert hast. (Nutze die 44 Euro Sache als Aufhänger und Einleitung in dein kleines Projekt)
Ich gehe davon aus, dass du eine FotoKamera hast - so machst du ein Bild mit den Leuten die dir helfen und erwähnst das in deinem Blog - mit ein paar Angaben zum Ort und der Natur, vielleicht sogar dem Hintergrund des Ortes/Stadt.
Menschen, die auf einer Reise, einen Reisenden helfen werden verstehen, dass du hier nicht am Geld sparen willst, sondern eine Symbolik durch sportliche Aktivität verkörpern möchtest.
Wenn die Zeit kein Problem darstellt, würde ich auch gar nicht die längsten Etappen anpeilen, sondern mit Ruhe und Gemütlichkeit durch diese schöne Region pedalen. Du machst das nicht jeden Tag und du wirst dir dein Leben lang dankbar dafür sein, wenn du ausgiebig frische Luft und Natur, so wie verschiedene deutsche Kultur getankt hast.
Viel Erfolg.
Hier als Beispiel, wie mich Menschen auf der Strecke in Deutschland aufgenommen hatten:
http://bike4peace.eu/danke-heishunger/Alexandros