Hallo Freundlich
Vielleicht sollte ich das Ding doch einfach mal selbst bauen.
Nur zu. Das Problem wartet noch auf eine wirklich gute Lösung im Spannungsfeld zwischen... Prüfzertifikate, Mindeststückzahl
Letzteres bei mir eher nicht - habe nicht vor, meinen Beruf zu wechseln
Wenn man deswegen zu einer brauchbaren Sonderlösung wie bei Tout Terrain kommt, ist das in Ordnung. Mit Standardteilen und Normen entstehen nur faule Kompromisse.
Finde die Gabellösung v. denen auch die Beste, die ich gesehen habe.
Ich wäre da etwas offener und würde mich nicht zu früh festlegen: Wieso eine Upside-down-Gabel? Wieso 150 mm Federweg? Warum gefederte Gepäcklast?
UpsideDown, weil ich dachte, die LR-Befestigung als gefederte Masse ist einfacher, sonst egal. Üppige Federwege finde ich gut, wenn schon, denn schon. Habe selber an meinem selbstgelöteten Kurzlieger hinten 150mm - genial, vom Komfort mit den mickrigen 30-40mm eines Birdys oder so kein Vergleich.
Gepäck als gefederte Masse: Von mir sehr geschätzte Ingenieure (Radfahrer und - Bauer) haben mir erklärt, dass die Federung dann besser anspricht. Was ich einleuchtend finde.
Ich würde für diesen Zweck überhaupt keine Teleskopgabel vorsehen, da diese prinzipbedingt mit Problemen bei Steifigkeit, Ansprechverhalten und Lebensdauer zu kämpfen haben. Bei einer Upside-Down-Gabel befinden sich die Gleitbahnen und Abstreifringe im unmittelbaren Schmutzbereich.
Sicher, Tele-Gablen sind fuer diesen Zweck nur 2.Wahl. Sie waren (vgl. mein erstes Posting) aber auch nur als "Plan B" gedacht. Eigentlich soll das Ding eine geschobene Langschwinge kriegen, nur ist gerade die Konstruktion UND Fertigung des Gabelkopfbereichs nicht ganz trivial. Das Teil von diesem Reiseradgabel.de Typen entspricht von der Konstruktion am ehesten meinen Vorstellungen, nur lässt sich diese Metallgummigeschichte schlecht feinabstimmen.