Ja - so ungefähr sieht die Realität aus, auch wenn der nackte Einkaufspreis vielleicht bei 55% vom endgültigen Verkaufspreis liegt.
Bei Internethändlern entfällt ein Teil der Nebenkosten - unter anderem dadurch haben sie die Möglichkeit, die Preise der Fachgeschäfte deutlich zu unterbieten.
Ein weiterer Gedanke, der mir bei solchen Hochpreisprodukten wie Fahrrädern für 6.000 Euro (wenn man die Tour liest, gibt es Rennräder zwischen 5 und 10 Tausend Euro) immer wieder kommt: Solche Höchstpreisräder haben auch eine wichtige verkaufspsychologische Aufgabe: Indem ein Händler einem Kunden ein solches 6.000 Euro-Rad vorführt, wird die Preisdiskussion und die Kaufentscheidung bei einem 2-3.000 Euro-Rad vereinfacht. Das 2-3.000 Euro teure Rad darf nicht das teuerste im Angebot sein ! Der Kunde muß so ja nur 2.500 Euro für ein echtes Spitzenrad ausgeben - gegenüber dem 6.000 Euro-Rad ein wahres Schnäppchen.

Und falls ein Kunde wirklich einmal 6.000 Euronen auf den Kopf hauen will - der Händler wird sich nicht wehren........
Viele Grüße / Micha