Mir ist bis jetzt niemand untergekommen der sein Rad feuerverzinkt hätte. Was ich sonst so gehört habe, war das man Feuerverzinkung nur an Teilen verwendet, bei denen ein Verzug tolerierbar ist.
Ein Bekannter von mir hat seinen Stahlrahmen feuerverzinken lassen. Sieht ganz nett aus , und der Korrosionsschutz (insbesondere im Rahmeninnern) und die Robustheit der Oberfläche ist beinahe unschlagbar.
Genau, unverwüstlich wie ein verzinktes Gartentor. Und nicht klauanfällig dazu ...
In Antwort auf: Machinist
Hauptproblem sind m.E. die notwendigen recht grossen Löcher welche es am Ende jedes Rohres haben muss. Also eher etwas für schwergewichtigere dickwandige Rahmen, welche es ja nach wie vor zu kaufen gibt.
Nach deinen Massstäben fahre ich superschwergewichtige Rahmen ... ginge vielleicht doch. Welche Bedenken gibts bei Anlötern - dass sich die Verbindung loest?
Ja, genau, die Verbindung der mit Silberlot ausgeführten Lötungen könnte sich lösen. Da aber oft Lote mit hoher Verarbeitungstemperatur verwendet werden dürfte es bei vielen Rahmen m.E. kaum Probleme geben. Sicher kann ich das aber natürlich nicht sagen. Der feuerverzinkte Rahmen meines Bekannten hat jedenfalls Anlötteile welche den Prozess unbeschadet überstanden haben.
Sollte sich ein Rahmen durch das Feuerverzinken verziehen, kann man ihn richten sofern er aus weichem und dickem Geröhr besteht.
Der ultimativste Korrosionschutz (und zudem optisch eventuell ansprechender) ist Feuerverzinken plus Pulverbeschichten. Allerdings muss man, um eine einigermassen ansehliche glatte Pulverschicht zu erhalten, die Verzinkung zuvor nachbearbeiten.
Gruss Manuel
Der Mensch ist umso reicher je mehr Dinge er liegen lassen kann.