@kona, Vorderradfelgenverschleiß ist bei mir schon seit 1996 kein Thema mehr. In diesem Jahr war bei mit mit Vorderradfelgenbremsen Schluss. Die aktuell älteste Vorderradfelge ist von 1998 und so, wie es derzeit aussieht, wird sie es noch lange machen. Die Nebenwirkungen von gewissen nicht mehr ganz zeitgemäßen Geschwindigkeitsvernichtungsvorrichtungen kannst Du nicht der Nabenbauart anlasten. Die gehen auf das Konto dessen, der sie wider besseres Wissens eingebaut hat.
Und nachdem du wieder mal einen Vortrag über die Ignoranten der einzig wahren Bremstechnik gehalten hast, hier noch einmal der Teil des Zitats, auf den du dich sicher berufst:
"Wenn ein SON 100.000 oder 150.000 km hält, muß das für die Felge noch lange nicht zutreffen. Ich denke da nicht nur an durchgebremste Bremsflächen, sondern auch an ausgerissene Ösen, Risse im Felgenboden und Speichenbruch."Durchgebremste Felgen hatte ich in all den Jahren 1x am Vorderrad, 2x am Hinterrad.
Ansonsten:
- 1 Vorderrad zerstört, durch Ast zwischen den Speichen - Ausriß
- 2 Vorderräder zerstört durch schlechte Ein/Ausparkkünste anderer Radfahrer - natürlich Fahrerflucht.
- 2 Hinterräder Risse im Felgenboden
- 1 Hinterrad Ösenausriß nach Parkkünsten s.o.

- 1 Hinterrad mit Serien-Speichenausriß durch Ast
Anderes habe ich einfach so, wegen zu schmaler Felge am Neufahrrad (Komplettkauf),ausgetauscht.
Bspw. 13C-Felgen am Rennrad, 17C-Felgen bei Treckingrad 47er Reifen, bevor es zu daraus resultierender Schadenshäufigkeit kommt.

Also, das bißchen Durchgebremst, ist bei mir nicht so wesentlich, da das ja, im Gegensatz zu den anderen Fällen, sogar rechtzeitig erkennbar und Reparaturaktionen planbar sind.
Durchgebremste Felgen hängen außerdem von so vielen Faktoren ab, dass das bei guter Kombination auch gar nicht so oft vorkommen muß.
Auf alle anderen Schadensbilder eines defekten Laufrades habe ich, guten Zusammenbau mal vorausgesetzt, nur recht wenig Einfluß.