er ist im Vergleich zur fernöstlichen Konkurrenz viel zu teuer und der entsprechende Nutzen kaum darstellbar.
Neon, so kann man das wirklich nicht sagen. Ich habe von den Dingern mehrere, der Erste (und der einzige, der jemals eine Werkstatt von innen gesehen hat und der später tatsächlich geklaut wurde) war von 2000 und der aktuell Älteste ist vom März 2001. Er hat in den zwölf Jahren nicht einmal gemuckt, brauchte keine Wartung und läuft und läuft und läuft, und das alles meist unter Schwerlastbedingungen. Die Anschlüsse sind aus meiner Sicht ebenfalls problemlos und vor allem, wegen der Massefreiheit sind die SONs verpolungssicher. Die einzige vergleichbare Vorderradnabe, die ich im Bestand hatte, war eine rillenkugelgelagerte VT5000 von F&S aus dem seinerzeitigen Skandinavienprogramm. Nur kommt aus der kein Strom raus.
Nach einem üblen Reinfall mit einem Shimanogenerator wage ich zu sagen, das die Naben dieses Herstellers komplett zu vergessen sind. Für das Gerümpel sind mir die Pfennige zu schade. Wer seine Denke auf dem Stand von 1930 arretiert hat, sieht das vermutlich anders. Das ist aber nicht mein Problem. Was zählt, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Das halte ich bei Schmidt weiterhin für gut.
Allerdings muss jeder selber wissen, was er möchte. Inzwischen gibt es auch Generatornaben von sram mit genormten Lagern ohne Konen. Die wären möglicherweise eine Alternative, sind aber nicht massefrei und sram verwendet den etwas seltsamen Stecker von Shimano.