auf meinen ersten beiden Touren (vor Jahren) habe ich üppig Werkzeug dabei gehabt, das natürlich den Spaß etwas aus der Sache nahm (besonders am Berg). Einen Ersatzmantel hatte ich nie dabei. Mit den Jahren wird man routinierter was das Einschätzen von Risiken eingeht und ich kam letztendlich zu dem Schluss: Passieren kann immer etwas, statistisch bin ich jedoch davon nicht betroffen.
Ich gehe meine Reise gedanklich so an, dass ich nicht in tiefe Depression verfalle, wenn doch etwas schwerwiegenderes passieren sollte. Außerdem kann man immer irgendwie improvisieren. Pannen gehören zum Leben und man darf sie nicht so wichtig nehmen.
Auf meiner letzten Radreise ist der Rahmen hinter dem Lager gebrochen. Das hatte er sich auch verdient, er war bereits ziemlich müde und hatte ein hartes und langes Leben. Quod erat expectandum.