Hallo Christian,
Wir müssen uns da in den ersten Tagen zusammenraufen. Die letzten größeren Touren (Loire, Bahn-Radrradroute Hellweg-Weser, Rund um die Picardie) habe ich online geplant und als Tracks aufs Navi gepackt.
das mache ich bei uns schon selber. Mein Mann darf dann maulen, wenn ich zuviele (zuwenige) Höhenmeter, schlechte Wege usw. ausgesucht habe.
Meine Frau, die eine ziemlich gute Kartenleserin ist, kommt dann während der Fahrt gerne mit "Wir könnten doch auch da lang fahren..."-Vorschlägen, die mir schon mal auf den Keks gehen. Denn ich habe ja einige Stunden vor dem Rechner gesessen und mir einen rausgeleiert, um eine gute Strecke zu finden.
Das spielt sich aber schnell ein.
Über die Strecke generell gibt es weniger Beschwerden, eher über Abzweiger usw. Da sind wir in Ungarn schon mal eine grausame Strecke entlang gefahren, weil mein Mann mir nicht glauben wollte, dass wir im Ort eine bestimmte Richtung fahren müssen und erst danach in unsere eigentliche Richtung abbiegen können.
Die unterschiedlichen Konditionsstände passen wir vor allem dadurch an, dass mein Mann einfach bei Bedarf vorausfährt und dann auch mal wieder auf mich wartet. Das klappt ganz gut, und ich bin es durchaus auch zufrieden, wenn wir uns dann halt bei den Pausen wiedersehen.
Seit jeder von uns ein GPS-Gerät hat (sind ja eigentlich beide keine Navis), fährt auch nicht mehr einer mit der Karte (oder ohne Karte, wie damals in Ungarn) davon.
Gruß, Karin