eigenverantwortlichkeit ist hier ein stichwort, welches kaum überbetont werden kann! selbstverständlich muß jeder sein verhalten auf das wohl aller hin optimieren. wenn dies bedeutet, auf alkohol zu verzichten, so ist es individuel löblich, muß aber nicht der weg aller sein. im endeffekt muß dies wohl jeder für sich entscheiden,, mE völlig ok, solange man sich seiner verantwortung bewußt ist.
@ Flo: ich finde nicht, dass ich hier konstruiere! ich führe den gedanken zuende, wie undifferenzierte "gleichbehandlung" aussehen könnte, wenn die unterschedlichen gegebenheiten nicht berücksichtigt werden.
@ stefan: sicher schrecklich was du da schilderst und auch möglich. aber schreckliche dinge passieren! und ich möchte in keiner welt leben, in der möglichst massiv in meinen alltag eingegriffen wird, nur um auch jede mögliche gefährdung auszuschließen, dafür aber alles, was ich tun und lassen kann im vorhinein durchreglementiert wird.
auf das "geringere gefährdungspotential" komme ich übrigens durch studieren von statistiken, wobei ein bißchen masse- und geschwindigkeitsvergleich, wie oben bereits geschrieben, geholfen hat

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finds ja toll, dass bei euch im fränkischen das mit sammeltaxis und ein nüchterner chauffeur für alle so super klappt. vllt solltest du aber im blick behalten, dass nicht alle menschen dieser welt in fränkischen dörfern wohnen und somit einen klar umrissenen gemeinsamen heimweg haben. in größeren städten ist das von dir geschilderte konzept leider wenig zielführend.
nochmal für alle: ich will hier weder zu höherem drogenkonsum aufrufen noch das fahren unter zu hohem (vorsicht, relativ!) alkoholeinfluß verharmlosen. mir sträuben sich einfach nur die haare, wenn hier immer wieder nach verbindlichen, verstöße sanktionierenden, regelungen für alle geschrieen wird. als ob wir nicht schon viel zu viele davon hätten. statt dessen etwas mehr von obiger eigenverantwortung, und mE wäre der welt schon etwas geholfen.
und jetzt werde ich mich aus diesem thema verabschieden, scheine da ja eine fast solitäre meinung zu vertreten, was naturgemäß wenig spaß macht.
gruß malte