Ich wollte euch ja mal berichten, ...
Gestern gegen 10:00 Uhr bin ich also losgefahren und mein beladener Drahtesel sah da so aus:

Bei fürs Radeln super gutem Wetter ging es bspw. durch den Frankfurter Stadtwald:

Und ab Frankfurt Uni-Krankenhaus immer am Main entlang.
Bei folgender Brücke, die ich im Rückblick fotografiert habe, fehlen mir eigentlich die Worte, ... Ein Schild mit "Bitte langsam fahren" wäre gewiß weniger unfallträchtig und würde wenigstens Familienväter mit Nachwuchs im Anhänger oder Scorpion-Fahrer nicht behindern.

Auch folgendes Schild auf dem Radweg gibt mir zu denken:

Insbesondere, wenn ich mir den Pfosten an dem das Schild hängt genauer anschaue:

Nachdem ich dann die Stelle, die ich eigentlich nicht hätte durchfahren dürfen, durchfahren hatte, habe ich gesehen, dass der Radweg in Rückrichtung anders geleitet wurde.
Diesmal ist das Zelt schon deutlich schneller aufgebaut. Das rechte der beiden Iglu-Zelte in Bildmitte:

Beim Start zur Rückfahrt sah mein Drahtesel so aus:

Da ich sehr früh aufbrechen wollte, musste ich das Zeld Tau-feucht einpacken.
Eine "Skulptur" bei Wörth bot sich geradezu zum Zelttrocknen an:
Knapp 2 Tage später und geschätzt stark 0,2 Mm älter sah der Drahtesel weniger Meter von zu Hause heute gegen 15:30 Uhr so aus:

Welche Tipps ich besonders hilfreich fand und erfolgreich genutzt habe:
- Für die Nacht Baumwollwäsche mitzunehmen um einerseits zu wärmen und andererseits den Schlafsack "sauber" zu halten. (Kam per PN)
- Toilettenpapier mitnehmen. War bei dem Campingplatz zwar nicht nötig, aber hat doch ein sicheres Gefühl gegeben.
Welchen Luxus ich mir geleistet habe:
- Ich habe meine Schlappen mitgenommen. Damit läßt es sich doch leichter umherschlendern.
- Ohne Karten und Tacho oder direkt greifbares Zeiteisen zu fahren. Am Main entlang kann man sich nicht wirklich verfahren und ohne einen Zeitmesser fahr ich irgendwie entspannter. Auf dem Rückweg über die nördlichen Ausläufer des Odenwaldes wäre eine Karte vielleicht hilfreich gewesen, aber so trainiert man ein wenig den Orientierungssinn und der große Richtungsweiser war ja permanent da.
Kommentare zum Campingplatz:
- Die Sanitäranlagen sind schon nicht mehr ganz so taufrisch, aber für mein Dafürhalten für ihr Alter recht gut in Schuß gehalten
- Für Geräuschempflindlich nicht sonderlich gut geeignet, da eine lange frequentierte Brücke draüber läuft.
- Ansonsten ist die Lage aber optimal, da das Stadtzentrum nur wenige Fußminuten entfernt ist, so für den Fall, wenn man auch mal was trinken will.
- Ob da auch Fanclubs von anderen Fußballmannschaften nächtigen ?


Zur Ausrüstung:
- Das Zelt ist tatsächlich sehr geräumig und mit Übung klappt der Auf- und Abbau recht gut. Schaun wir mal, wie es bei feuchter Witterung wird.
- Die Matte ist echt warm und wirklich komfortabel
- Der noch nicht vorgestellte Schlafsack von Ajungilak ist ebenfalls warm, und auch für diese Temperaturen sehr gut geeignet.
Mein Fazit:
- An den durch das Zelt recht hohen Schwerpunkt gewöhnt man sich recht schnell.
- Der Auf- und Abbau des Zeltes funktionierte bei sehr guten Bedingungen optimal
- Wenn bei meinen nächsten Reisen ähnliche Wetterbedingungen herrschen, sehe ich keinen Grund mehr in ein(e) Hotel/Pension zu gehen.
- Bin mal gespannt wie es bei der ersten Regennacht wird.
Bis dann
Eberhard (der jetzt auch ein ganz klein wenig mitreden kann, wenn es um Zelten geht

)