Hallo Thomas,
du darfst in Dahn auf einer geeigneten Teststrecke gerne mal meinen scheibengebremsten Panzer ausprobieren. Ich habe mittlerweile fast alle gängigen Bremsarten in Gebrauch und habe festgestellt, daß eine Scheibenbremse von der Bremsleistung unschlagbar ist. Eine HsXX an meinem Birdy oder am Rad meines Bruders und auch die Campa Veloce am Crosser fallen da deutlichst ab. Zum Stehen kommt man natürlich auch mit einer Felgenbremse, aber gerade am Birdy hätte ich schon gerne Scheibenbremsen, da ich dort die Felgen bereits nach ca. 18000km durchgebremst habe.
@Burgund: Aufgrund meiner Erfahrungen würde ich für ein Alltags- und Reiserad an dem es nicht so stark auf das Gewicht ankommt wie bei einem Cross- oder Rennrad, dringend Scheibenbremsen empfehlen. Wenn die einmal fachgerecht montiert wurden, dabei ist Planfräsen der Aufnahmen extremst wichtig, gibts damit niemals Schleifprobleme. Ich hatte früher auch schonmal Schleifprobleme, eben weil die Aufnahmen der Bremssättel eben
nicht plangefräst wurden.
Außerdem war bei meinen Scheibenbremsen der Belagsverschleiß extrem gering. Ein Satz Bremsbeläge hat bei meinen alten Shimano-Bremsen deutlich über 10000km gehalten. Jetzt habe ich Hope-Bremsen und da sieht es bislang ähnlich aus. Magurabeläge scheinen schneller zu verschleißen.
Die Bremsscheiben am Hercules habe ich zusammen mit den Bremsen nach 27000 km getauscht.
Der Bremsscheibenwechsel bei Scheibenbremse ist meiner Meinung eine Aktion von höchstens 30min. Für den Felgenwechsel am Birdy war ich einen ganzen Tag beschäftigt.