Ich habe mit "Nein" gestimmt, da in meinem Radfahrerleben bisher nur ein Speichenbruch aufgetreten ist. Und ich habe seit Mitte der 80er (seit meine damalige Freundin, deren Eltern ein Fahrradgeschäft haben, mich zum Radfahren bekehrt hat) eine jährliche Fahrleistung von mindestens 3000km.
Auch aus meinem Freundes-, Verwanten- und Bekanntenkreis ist mir bisher kein Speichenbruch bekannt, obwohl ich bei allen Fragen und Problemen zum Fahrrad erst mal als Ansprechpartner herhalten muss. Der Vater meiner Ex war wohl ein guter Lehrmeister...
Ich würde mal behaupten, Speichenbruch ist extrem selten, und wenn, dann liegt entweder Missbrauch oder Materialfehler vor. Schlecht gebaute Laufräder sehe ich mal als Materialfehler an.
Die einzige gebrochene Speiche ist am Rad meiner Frau auf einer Tour an der Ostsee aufgetreten, als sich ein Ast in ihrem Hinterrad vefangen hat. Dabei ist gleich noch das Schutzblech und dessen Streben zerstört worden sowie der Schlauch geplatzt. Da ich (auf Tour) immer Ersatzspeichen dabei habe, war das ganze dann aber kein Beinbruch. Eben nur ein Speichenbruch...
[ab hier off topic]
Schlimmer war, wir hatten die Autoventilpumpe nicht dabei, sondern nur die für französische Ventile (und auch nur noch einen Ersatzschlauch mit eben Autoventilen, der andere war schon vorher gebraucht worden), und es gab weit und breit keine Tanke (Wilder Osten 1991). Uns ist dann sehr nett von einem Bastler geholfen worden, der für seinen Kompressor zwar auch keinen Autoventiladapter hatte, aber schnell etwas improvisiert hat, um uns zu helfen. Als ich ihn dann fragte was er dafür bekommt, sagte er nur "Nix, wie sünd ja nich in'm Westen."
Wenigstens konnten wir uns mit einem Bier in der nahegelegenen Kneipe bedanken.