Zu deinem Beitrag von 08:34: Da bin ich ganz deiner Meinung. Auch wir haben uns damals für den Grand Canyon ein paar Tage Zeit genommen und die Wanderung in zwei Tagen mit Übernachtung unten gemacht. Die Morgenstimmung dort unten, die Wärme und dann später die Kälte und der Schnee am Rand oben (es war Anfang März) waren schon eindrücklich.
Und wie Urs standen wir auch zuerst einmal am Rand, guckten über diese Riesenspalte und staunten einfach nur.
Aber um beim Thema des Threads zu bleiben: Meinetwegen soll Frau Binsack durch die Welt hetzen und sich körperliche Höchstleistungen abringen, um ihr Leben zu verdienen und ihr Ego zu pflegen. Ich ziehe es vor, staunend durch die Welt zu gehen, verweilen zu können und Zeit zu haben, um die kleinen Dinge am Wegrand zu entdecken. Z.B. eine Schildkröte, die im Strassengraben ihre grosse Reise unternimmt, oder den Geruch von vergärten Feigen am Wegrand oder einen Vogelzug von über hundert Geiern mit einer Spannweite von 2,5 Metern. Die kleinen Dinge und Erfahrungen sind für mich wertvoller, als am Schluss sagen zu können: "Ich bin von Nord nach Süd gerannt und habe alle wichtigen Gipfel und die Antarktis bezwungen."
Bettina