... seit ich mir die Efahrungen von Frau Binsack vor Augen geführt habe, hege ich einen tiefen Respekt vor meinem Postboten. Ich werde ihm huldigen, ihm, der sich jeden Morgen aufmacht das Unmögliche zu erreichen, das Extreme zu erfahren und den Südpol Südpol sein lässt...
(Ich bewundere im übrigen Menschen, die Grenzerfahrungen angehen, bei deren Lektüre ich an meine Frustrationsgrenze stoße, da es mir selber vergönnt blieb diese zu erfahren. Oftmals bin ich dann aber erschrocken, wenn ich auf der anderen Seite erfahre, dass genau die gleichen Menschen zwar die entlegensten Winkel unserer Erde gesehen haben, ihren eigenen Kontinent aber nicht ansatzweise erlebt haben... Auch erscheint mir manches Mal die "Notwendigkeit" eines Unternehmens fragwürdig. Was will man mit dem Fahrrad am Südpol? Muß man dort hin, um in irgendeiner Szene den Beweis anzutreten, dass man der/die erste war, der es gemacht hat?
Vor einiger Zeit machte sich jemand auf den Mt. Everest zu besteigen. Er starb bei dieser Unternehmung. Das Problem war, dass er an einer Augenerkrankung litt, welche mit abfallendem Luftdruck zur Erblindung führte. Sein Tod ist tragisch, sein Projekt war Irrsinn...)