Ich schaue mir das Zimmer immer vorher an und wenn es mir nicht zusagt, nehme ich es nicht (was ab und zu vorkommt).
Ich ziehe es ebenfalls vor, zu zelten, wenn es nicht gerade Hunde und Katzen regnet.
Wenn es allerdings Hunde und Katzen regnet bzw. zu regnen droht, ziehe ich ein festes Dach über dem Kopf vor. (Wenn ich allein unterwegs bin übrigens auch.)
Bei der Suche nach einem solchen allerdings war ich bisher eigentlich nie in der glücklichen Lage, ein wenig angenehmes Zimmer einfach so nicht zu nehmen. Denn die Auswahl an "passenden" Etablissements war eigentlich noch nie so riesig, dass man einfach so ein Häuschen weiterziehen konnte: Entweder war a)der nächste Ort zu weit und das Wetter sowieso zu schlecht zum Weiterradeln b) alle anderen Unterkünfte außerirdisch teuer für mein Portemonnaie c) waren andere "Gastgeber" im Ort nicht gewillt, Radler aufzunehmen d) waren andere "Gastgeber" im Ort nicht gewillt, jemanden für eine Nacht aufzunehmen usw. usf.
Und selbst wenn einmal keiner dieser Gründe zutraf - ich hatte schlicht und ergreifend noch nie Lust, abends eine Stunde oder gar noch länger mit der Quartiersuche zu verbringen. Denn darauf würde es ja wohl hinauslaufen, wenn ich das erstbeste Zimmer nicht nehmen würde.
Deshalb bin ich eigentlich immer froh, wenn Petrus mir nicht nur tagsüber, sondern auch nachts wohlgesonnen ist.
Gruß
Antje
P.S.: Der gigantische Vorteil des festen Dachs ist wirklich der, dass man morgens viiiiel schneller fertig ist.