Stahl ist eben auch nicht gleich Stahl, so wie Alu nicht gleich Alu ist.
Das Muffen ist z.Zt. bei Stahlrahmen sicher weniger verbreitet, als das Schweißen. Ein Qualitätsmerkmal ist es so oder so nicht. Es ist eben nur eine mögliche Verbindungsart. Die Qualität wird bestimmt von dem Gesammtkonzept und dessen handwerklicher Umsetzung.

Ein ganz netten Abriss über die verschiedenen Vor- und Nachteile der gebräuchlichen Rahmenmaterialien und Verarbeitungsverfahren finden Interessierte unter:
Bicicle Metallurgy (leider nur auf englisch)

Die Bewertung (Gewichtung) der jeweiligen Vor- und Nachteile in solchen Abhandlungen ist naturgemäß immer ein wenig subjektiv.

@katjob: Abhängig von der Legierung kann einem Alu bei Kontakt mit Salzwasser auch unterm Hintern weggefressen werden.

Flo hat eigendlich schon alles zum Rahmenmaterial gesagt, was zu sagen ist zwinker

*OT*
Mir persönlich ist Alu als Rahmenmaterial eher unsymphatisch, wegen der geringen elastischen Verformbarkeit und der schlechten Dauerschwingfestigkeit (obwohl beides durch richtige Dimensionierung und entsprechende konstruktive Maßnahmen annährend ausgeglichen werden kann). Ich nutze es allerdings gerne für div. Bastelein, weil es sich leicht verarbeiten läßt und man es so prima nieten kann und ich das Schweißen eh nicht beherrsche.
*/OT*

@Hansemic: Bei einem ungefederten Bock würde ich mal behaupten, daß es auf gar keinen Fall falsch ist, sich noch einen Stahlrahmen zu kaufen. zwinker Gute, gedichtete Industrielager haben durchaus ihre Vorteile. Warum immer noch Fahrräder produziert werden, in deren Bedienungsanleitung steht, daß man sie nicht mit Hochdruckstrahlern reinigen darf, ist mir eh nicht so ganz verständlich. grins

Grüße,
André