und das romanische Kloster Senanque besuchen - ein lohnendes Ziel.
Aber nicht während der Hauptreisezeit oder nur sehr früh am Morgen. So schön das Kloster auch ist und so toll es liegt; Paris ist da in der Hauptreisezeit ein leeres Landschaftsidyll dagegen,
Ich war vor Jahren mal dort im Herbst unter der Woche bei diesigem Wetter. Ein tolles Erlebnis, das wir mit 2 anderen leuten geteilt hatten. Dann bin ich im nächsten Jahr noch mal bei einem MTB-Rennen vorbei gekommen, habe aber ob Sauerstoffmangel im Hirn nix mitbekommen. Vor 2 Jahren war ich noch mal dort und bin am Parkplatz umgedreht. Die Hölle ist ruhig dagegen...
Wenn du in der Gegend bist, nimm die Gorges des Nesque mit. Oder fahr im Luberon mal ins Tal von Buoux bei Apt. Ist zwar die letzten 3km eine Sackgasse, lohnt sich aber. Das bedeutet zwar, dass man die Hauptstraße zwischen großem und kleinen Luberon ab Lourmarin fahren muss, wenn man nicht einen ziemlichen Umweg fahren will, aber wenn es nicht gerade mitten im Berufsverkehr ist, ist das sehr gut machbar. Wenn dann noch Zeit ist, nach der Sackgassenfahrt nach Osten ins Tal von Buoux noch ein Abstecher nach Westen in den Zedernwald. Der Wald ist weniger das Thema, aber die Aussicht von dort oben. Lohnt allerdings nur bei gutem Wetter und es sind einige Höhenmeter.
Da die Gallier ganz heftig in Überlandstraßen investiert haben, kann man recht bedenkenlos das Thema Radweg zu den Akten legen, indem man einfach die Hauptstraßen meidet. Da ist der Verkehr und die Nebenstraßen sind sehr, sehr ruhig. Nur das Rhonetal würde ich meiden. Lieber östlich oder westlich ein paar Höhenmeter machen, als da durch. Auch ohne Mistral ist das nicht gerade ein Idyll. Wenn man Höhenmeter meiden will, ist zumindest bis Lyon die östliche Seite etwas angenehmer. Schön sind beide Seiten.