In Antwort auf: Odenthaler

Für mich wäre halt wichtig, dass die Bremsleistung (auch am Pass) ausreicht, das Radl aber trotzdem ausreichend simpel gestrickt ist, um es z.B. einfach (auch mal im Flieger) transportieren zu können.


Wie bereits erwähnt, reicht die Brems*kraft* immer aus, zumindest solange die Straße nicht patschnass ist. Brems*leistung* dagegen hat auch etwas damit zu tun, wie lange man bremst und wieviel Hitze die Bremsen abführen können. Du kannst wenn du mit ausreichend Gepäck in Schleichfahrt einen Pass runterfährst die Felgen so aufheizen, dass der Schlauch platzt. Du kannst es aber auch auch schaffen, dass eine Scheibenbremse überhitzt. Was früher passiert, wage ich nicht zu beurteilen.

Der größte Vorteil von Scheibenbremsen ist für mich die Tatsache, dass sie wirklich witterungsunabhängig sind. Felgenbremsen haben dafür die simplere Technik.

Zitat:

Anmerkung: Ich werde leider wohl kaum eine Weltreise per Rad machen (schade eigentlich). Wie ernst ist das mit dem Felgenverschleiß denn zu nehmen (bei angenommenen 3000km/Jahr).


Wir haben ein Tandem mit Felgenbremsen. Dieses Rad wird durchaus mit Gepäck und auch im Winter gefahren. Nach fast 16 Jahren und rund 70.000-75.000 km fahren wir vorne und hinten jeweils auf der 3. Felge. Dabei haben die einzelnen Felgen höchst unterschiedlich lange gehalten. Die kürzeste Lebensdauer lag bei ca. 12.000 km, die längste bei über 40.000. Wobei letzteres aber auch eine echte Monsterfelge war.

Martina